News
Patenkinder
Sorgenkinder
FAQ
Aktionen
Archiv

2005
2006
2007
2008
 

Bisherige einmalige Aktionen

Computerspende
Brunnenbau
O
peration Josph
Reparatur von Hütten
Hilfe für die Grundschule in Ankazomenvony

Weitere Informationen zu den einzelnen Aktionen
 finden Sie auch
im Archiv
oder in den Jahresrückblicken

Archiv

hier finden Sie Berichte aus der Vergangenheit, über die Gründung, die ersten schritte und Aktionen...
Viel Spaß beim Lesen!

19.11.2007
Es gibt Neugikeiten im Blog!


27.10.2007
Auf der Startseite oben rechts ist der Button “Blog aktuell”.
Dieser Blog ist schneller aktualisiert als diese Seite “Berichte”
Daher schaut bitte zuerst dort rein. Bis ich die Webseite aktualisiert habe, dauert länger. Das ist mehr Zeit und Arbeitsaufwand.
Im Blog könnt ihr auch Eure Kommentare abgeben. Ich behalte mir aber das Recht vor, Kommentare zu löschen.
Logisch. Also achtet auf eine gute Kommunikationskultur.

Ich habe heute Post aus Mahajanga bekommen. Habe sie sofort an die Paten weitergegeben, aber hier möchte ich sie auch zeigen. Die Kinder Bienvenue, Rolland, Florance, Martine und Nadia aus Ankazomenavony haben an ihre Paten einen kleinen Brief geschrieben.

In der kommenden Woche fährt Rondro noch einmal ins Dorf. Sie zahlt die Gelder aus bis Februar einschliesslich Bonus für das Weihnachtsfest. Denn im Novenber beginnt die Regenzeit und dann ist die Strasse nach Ankazomenavony unpassierbar.
Der Vertrag mit der Mutter von Odivelo wird unterzeichnet. Sie geht bereits in die Schule!
Und einige aktuelle Fotos fehlen noch.

Ich kann zum Jahreswechsel noch nicht nach Madagaskar fliegen, das ist für Anfang des Jahres 2008 vorgesehen.
Ich werde nach 5 Jahren das erste Mal wieder ein Weihnachtsfest im Winter erleben.
Das wars erstmal für heute. Viele Grüsse und ein schönes Wochenende !

04.10.2007

Ich habe Post aus Mahajanga! Die Paten bekamen aktuelle Fotos, Zeugnisse und in den kommenden Tagen werden wir ihnen auch Briefe von den Kindern senden.
Nur Georgette war am Tag von Rondros Besuch im Dorf leider krank. Sabine wird auf ein Foto von ihrem Schützling noch etwas warten müssen.
Unsere drei neuen Patenkinder: Soavita, Claire Clarissa und Odilon bekamen erstmalig ihre Unterstützung ausgezahlt und die Verträge konnten mit ihren Müttern abgeschlossen werden.
Vielen Dank an Rondro!
Und hier gehts zu unseren
Patenkindern und den aktuellen Fotos!
Und noch eine tolle Nachricht habe ich!
Odivelo hat nun auch einen Paten! Ich freue mich sehr Annette in unserer Mitte zu begrüssen. Wir versuchen Odivelo noch jetzt in die Schule zu stecken.

 Odivelo im Mai 2005

20.09.2007

Ein weiteres Kind konnte vermittelt werden: Claire Clarissa.
Der Pate Bernd wird sie künftig fördern.



Hier sind weitere Grüsse an den Paten Klaus von seinen Schützlingen Alice und Noria.



Noria schreibt: An Tante Angela und Pate.
Guten Tag Madam Angela und Pate, wie geht es Ihnen?
Geht es Ihnen gut? Gibt es was Neues?
Wir grüssen Sie, denn wir freuen uns sehr und schreiben Ihnen.
Wir danken Ihnen sehr für alle Sachen, die Sie uns geschickt haben.
Tante Angela und Pate.



Alice schreibt:
Für Tante Angela und Pate.
Gehts Ihnen gut, Tante Angela und Pate. Denn es geht mir gut, hier in Madagaskar, Wo ich Ihnen schreibe.
Es freut mich, Ihnen diesen Brief zu schreiben, obwohl Sie sehr weit weg von hier sind.
Ich danke Ihnen sehr, denn Sie haben mir noch etwas geschickt, obwohl ich nicht durchgekommen bin.
Dieser Brief ist nur ein kleines Zeichen meiner Liebe für Sie, aber ich werde später meine Dankbarkeit mehr zeigen.
Viele Grüsse. Bis nächstes Mal. Grosse Küss 1000 Mal. Alice Sorea

Rondro hat nun viel zu tun. Sie wird ins Dorf fahren, die restliche Zeugnisse holen, Geld auszahlen und Verträge mit den drei neuen Familien abschliessen. Wir warten auf ihre Ergebnisse und werden danach erst den Paten die Unterlagen zu senden.
Leider haben noch nicht alle Paten die Beträge für das neue Schuljahr überwiesen.

10.09.2007

Zwei weitere Kinder bekommen nun Förderung.
Odilon wird künftig von Jessica gefördert.


Odilon    

6 Jahre alt
Antragsnummer: 10/2005

Das ist Odilon.
Der Vater ist unbekannt. Er lebt bei der Großmutter Mordette mit seinen 6 Geschwistern.
Der Bürgermeister setzte diese Familie auf die Liste der Notfälle.

Odilon machte auf mich einen schüchternen ernsten Eindruck.

Wir suchen für Odilon einen Spender, der dem liebenswürdigen Jungen eine Ausbildung und medizinische Absicherung ermöglicht.

Soavita
12 Jahre alt
Antragsnummer: 18/2005

Das ist Soavita,
Beide sind verwandt aber keine Geschwister.
Die Familie lebt mit 11 Personen in einer Hütte.
Der Vater von Soavita ist unbekannt.

Soavita ist ein fröhliches Mädchen, sehr aufgeschlossen und nett.

Soavita wird nun von Reinhold unterstützt.
Vielen Dank den neuen Paten!
Rondro wird nun ins Dorf fahren und aktuelle Fotos machen und auch die Veträge mit den Familien abschliessen.
Anschliessend bekommen die neuen Paten die Unterlagen.

Ich habe Post von Rondro aus Mahajanga.
Wir haben das Zeugnis von Roland bekommen.



Der Pate Michael Österle bekommt einen Gruß von Leonie:



Leonie schreibt: Guten Tag, Wie geht es Ihnen? Mir gehts gut.


26.08.2007
Einige Zeugnisse sind eingetroffen: Alice, Noria, Prishida und Leonie.
Sie wurden an die Paten weitergeleitet.
Die Zeugnisse der Kinder aus dem Dorf Ankazomenavony folgen nach. zur Zeit sind Ferien und die Familien schwer anzutreffen. Doch Rondro bemüht sich und fährt kommende Woche erneut ins Dorf.
Sie hat auch einen weiteren Auftrag:
Wir haben einen neuen Paten!
Odilon konnte vermittelt werden. Rondro wird vor Ort den Vertrag mit der Familie abschliessen und ein aktuelles Foto machen. Die Patin ist schon ganz aufgeregt.
Ein weiterer Pate hat sich gemeldet. Doch wir wissen noch nicht, für welches Kind er sich entscheidet.
In den kommenden Tagen geht ein Rundbrief raus an alle Paten. Sie werden sich entscheiden müssen, ob sie die Patenschaft weiterführen oder nicht.
Einen Flyer zum Verteilen findet Ihr hier >>>>
Zur Zeit arbeite ich an einem neuen Design für die Webseite. Dann wird sich “Antsika” in einem neuen Outfit zeigen.


28.06.2007

Ist nun schon wieder einen Monat her, dass ich berichtet habe.
Die Unterlagen für das deutsche Finanzamt wurden abgegeben und wir warten auf die Bestätigung der Gemeinnützigkeit für die nächsten zwei Jahre.

Im September geht das neue Schuljahr los und wir müssen versuchen noch weitere Kinder unter die “Patenhaube” zu bekommen.
In den kommenden Tagen werde ich Flyer entwickeln und hier um Download bereitlegen. Vielleicht finden sich Helfer, die diese in ihrem Wirkungsbereich verteilen...

 Mutter und Oma von Noria nehmen das Geld in Empfang , nun können sie die Feier für Norias Kommunion bezahlen. Danke an den Paten Klaus, der sie im Dezember 2006 besuchte und den sie jetzt persönlich kennen...

Warum ist es gut, wenn der Pate die Kommunion bezahlt? Warum ist Kommunion wichtig?

Ich persönlich finde es wichtig. Warum?
Madagascar ist ein gläubiges Land, die Religion ist sehr stark und nimmt einen grossen Teil des Lebens ein.
Die Kinder werden streng erzogen und die Kirche spielt in ihrem Leben ein wichtige Rolle.
Unsere Kinder kommen aus ärmsten Verhältnissen.
Die Kommunion ist ein Fest, das Geld kostet. Kleid, Ausstattung und Vorbereitung wollen bezahlt werden.
Dafür ist kein Geld da. Okay, könnte man sagen, dann eben nicht.
Aber:

Als ich 2005 Alice fragte, warum die Kommunion für sie so wichtig sei, sagte sie mir:
Alle in der Klasse gehen zur Kommunion und sind stolz drauf, habe ich das Geld nicht, dann bin ich ausgestossen.
Sie sagte es traurig. Es handelt sich hier nicht um Markenklamotten...
Es handelt sich um Zugehörigkeit und Selbstwertgefühl, Selbstbewusstsein und Glauben.
Ich traf verschiedene Frauen in Madagascar, die später als Erwachsene ihre Kommunion nachholten, weil es ihnen wichtig war. So wichtig, dass sie jahrelang darauf sparten, sich diese Einweihung leisten zu können.

Damit unsere Patenkinder spüren, sie können teilhaben, werden gefördert und ihr Selbstbewusstsein ebenfalls gefördert wird, befürworte ich die Kosten der Kommunion, auch wenn diese nicht planmässig sind.
Es liegt bei dem Paten, ob er dafür aufkommt oder nicht. Aber ich persönlich bin sehr dafür.
Ich habe selbst erleben können, wie stolz unsere Patenkinder werden, wie sie sich positiv entwickeln, weil da jemand ist, der ihren Glauben respektiert und unterstützt.

Alice, die 2005 ihre Kommunion mit unserer Hilfe feiern konnte, ebsucht jetzt das Gymnasium und ist eine der besten Schülerinnen ihrer Klasse. Sie wird ihren Weg gehen, nicht zu letzt, weil sie ihrem Paten zeigen will, dass sie klug genug ist, ihre Chance, die sie von ihm erhält, zu nutzen.
Alice ist auch ein Patenkind von Klaus, ebenso wie Noria. Beide konnten ihre Kommunion feiern.
Ein bedeutender und wichtiger Tag in ihrem Leben.


 Die Lehrerin der Schule in Ankazomenavony nimmt bei Rondro das Geld in Empfang für unsere Patenkinder in Ankazomenavony. Die Quittungen bekam ich zugeschickt.


                                  

13.05.2007

Die Kinder haben die Zahlungen bis zum Juni 2007 erhalten, inklusive Feiertags-und Geburtstagszuschläge.
Somit ist das Schuljahr fast abgeschlossen.
Bleibt noch die Kommunion Ende Mai von Noria. Die Familie bekam 1 Mio Fmg für die Ausrichtung der Feierlichkeit.
Ich werde danach entsprechende Fotos veröffentlichen.
Die Möbel kommen in den großen Ferien in den Sommernonaten in die Schule. So ist es mit der Direktorin abgesprochen. Dann wird der Unterrichtsablauf nicht gestört.
Auch dazu wird es Fotos geben.
Ein Büro ist noch nicht in Sicht. Wir suchen weiter.
Der LKW steht in Crailsheim und wartet auf die Verladung der Computer, um die Reise nach Madagascar anzutreten.
Allerdings stehen die Finanzierungen der Transportkosten und der Zollkosten noch nicht fest.
Wir suchen nach Möglichkeiten.
Vielleicht kennt jemand eine Firma, die das übernehmen würde oder kann uns anderweitig weiter helfen?
Auch ein Allradfahrzeug ist noch nicht in Sicht.
Schade, denn die nächste Regenzeit kommt bestimmt.
Die Hütte von Florance ist fertig und einige Überraschungen warten nun auf sie und ihre Oma.
Auch hier werden noch Fotos folgen.
Wir haben uns hier geeinigt, der Familie von Nadhia das Geld direkt auszuzahlen. Dann können sie selbst bestimmen, was an der Hütte repariert wird und wofür sie es verwenden. Bedingung wird sein, dass die Unterkunft sicher und trocken sein muss.
Da ich zur Zeit nicht in Mahajanga bin, übernimmt Rondro diese Aufgaben.

                                      

24.04.2007

In der Zwischenzeit waren wir nicht im Dorf. Der Kontakt mit der Direktorin der Schule funktioniert sehr gut.
Es finden Gespräche und Treffen in Mahajanga statt. Auch telefonisch standen wir inVerbindung.
Die Gelder zur Unterstützung der Familien wurden von ihr übermittelt und auch die Gelder für den Wiederaufbau der Hütten.
Ich selbst war vom 17.2. bis 18.3. in Deutschland.
Die Kinder bekamen die Unterstützung für alle Monate bis April.
Nun werden sie noch die Unterstützung bekommen für Mai und Juni, sowie die Extrazahlungen für Geburtstag und Nationalfeiertag. Diese Auszahlungen werden auch wieder über Madam Rondro und der Direktorin der Schule stattfinden. Denn ich bin seit dem 21.04.2007 wieder in Österreich.
Rondro wird die Arbeit des Vereins in unserem Sinne weiterführen.
Im Mai hat Noria Kommunion und der pate hat eine extra-Spende zugesagt.

In Deutschland wird derzeit der LKW-Transport vorbereitet. Der LKW steht noch in Crailsheim und wurde repariert und für den export vorbereitet.
In Aachen wartet Peter auf die Abholung der Computer.
Ich berichte weiter. Allerdings wird es in der kommenden Zeit weniger Fotos geben, denn Rondro hat noch keine Digitalkamera.
Ich versuche aber, ihr eine zukommen zu lassen. damit sie die Fotos an mich per Mail weiterleiten kann und diese dann auf der Webseite ihren Platz finden können.

Bitte nutzt die Zeit und macht ein bisschen Werbung. Denn im september geht die Schule wieder los und wir würden gern weitere Kinder einschulen.

An einen Jeep für Antsika ist leider noch lange nicht zu denken.
Das Büro wird auch noch etwas dauern, durch meine Abwesenheit.
Die Möbel sind bestellt und werden dann für das neue Schuljahr bereit stehen.
Warum erst dann?
In der Regenzeit, Möbel anfertigen zu lassen wäre nicht gut gewesen, denn das Holz ist feucht und man hätte nicht lange Freude an den Möbeln. Daher sollen sie erst im Mai/Juni angefertigt werden und dann ab September im klassenraum stehen.

                                      

24.01.2007
Wir waren heute im Dorf und ich kann mit vielen Fotos berichten.
Vorher noch eine wichtige Anmerkung:
Wir haben zur Zeit große Stromprobleme! Das heisst Stromausfälle bis zu 8 Stunden und mehr am Tag!!!
Ich kann an der Webseite kaum etwas machen. Wenn ich es geschafft habe, sie auf dem Rechner zu aktualisieren, dann kommt die nächste Schwierigkeit....das Internet. WEnn wir überhaupt online kommen, so ist die Verbindung derart langsam, dass es kaum möglich ist, Mails mit Fotos zuverschicken, geschweige denn die Webseite upzuloaden..
Also bitte habt Verständnis und Geduld!

Hier nun aber der Bericht von heute!
Es hatte seit Tagen nicht geregnet, aber die Strasse war dennoch eine Herausforderung für unseren Taxifahrer...
 Kein See -das ist die Strasse...

Als wir ankamen,war die Direktorin wieder nicht da.

 Dumme Gesichter - was nun?

Aber der Vater von Bienvenue war da. Wir beschlossen mit ihm die Patenschaft zu bereden und da wir uns ohnhin die Hütte von Florance ansehen wollten, gingen wir zur Hütte...

 Sie wurde repariert. Man sieht’s.



Die Wände sind neu gemacht. Der Fussboden wird noch zementiert. Die Materialien liegen schon bereit. Rechts liegen die Zementsäcke. Und vor der Tür sind Kies und Sand.


Wir erklären und bereden mit dem Vater von Bienvenue die Patenschaft und erklären warum und wieso er jetzt Geld erhält und was damit gefördert wird. Fragen nach der Wohnsituation. Im Moment sind sie 9 Personen zuhause. Die Hütte ist nicht kaputt,muss aber repariert werden. Es sei nur eine Kleinigkeit.

. Auszahlung.

Auch mit dem Vater von Martine reden wir, auch er bekommt das Geld für die Unterstützung. Seine Hütte hat seit dem letzten Zyklon eine Schräglage.

 Oma Georgette und Vater von Martine

Auch er bekommt seine Unterstützung für Martines Schulbesuch.

Wir verabreden den nächsten Besuch in 2 Wochen, dann werden wir uns Georgettes Hütte ansehen und bis dahin müsste auch der Fussboden von der Hütte von Florance fertig sein.

 Florance

Wir treten nach mehr als 3 Stunden die Heimfahrt an.
 Wir brauchen ein Auto mit Allrad!!!

Wenn ich heute abend Strom habe, werde ich die Finanzen aktualisieren...
Mal sehen, ob es klappt...
Morgen zahlen wir die Möbel für die Schule an. Die Direktorin hatte uns den Tischler genannt, der den Auftrag bekommen hat.

                                                                                      

20.01.2007
Am Mittwoch hat es nicht geklappt mit der Fahrt ins Dorf, aber am Samstag,den 19.01.2007 trafen wir die Direktorin in Mahajanga im “Dallas”.
Wir sprachen die verschiedenen Vorhaben durch.
- Am nächsten Mittwoch kommen Bien Aimees Eltern und die Mutter von Martine.
- Bien Aimee wohnt sehr weit weg von der Schule, er muss durch einen See laufen.
  Gibt es dort ein Boot? Wie kommen die Kinder da durch?
  Sie laufen durch das Wasser, die Bücher halten sie hoch über den Kopf...
  Auch Martine muss tägllich durch diesen See.
  Die Hütte von Bien Aimee soll schlimm aussehen.
  Den Zustand von Martines Hütte weiss sie nicht.
  Ich weiss nicht, wie wir dorthin kommen sollen.

- Die Hütte von Florance ist fast fertig. Das Dach ist fertig und die Wände, so berichtete sie.Ich bezahlte die Rechnung.    Jetzt kommt der Fussboden an die Reihe.Ich gab Geld für Material.

- Die Hütte von Nadhia:
  Ich berichtete stolz, dass ich nun das Geld habe für den Wiederaufbau von Nadhias Hütte.
  Doch die Familie hat eine andere Lösung gefunden.
  Zur Zeit wohnen Nadhia und ihre Mutter mit in der Hütte von Nadhias grossem Bruder, sie mussten ja irgendwo   
  unterkommen. Nun hat der Bruder den Entschluss gefasst, er überlässt seiner Mutter das Haus und zieht mit seiner
  Frau und seinen zwei Kindern ausserhalb des Dorfes. Dort baut er eine andere Hütte für sich.
  Somit hätten nun Nadhia und ihre Mutter ein Ersatzhaus gefunden, doch es muss repariert werden.
  Das Geld ist da, also soll es repariert werden.

- Die Möbel für die Schule sind in Auftrag gegeben, sagte die Lehrerin. Doch sie werden teurer als geplant.
  Die Preise sind in dem einen Jahr seit unserer letzten Nachfrage gestiegen.
  Es wird ca. 650 bis 700 Euro kosten inklusive Fahrkosten eher mehr.

 Besprechung im “Dallas”

                                                                                      

11.01.2007

Für Nadhia haben wir endlich Paten gefunden!
Willkommen in unserer Mitte Chris und Petra! In den nächsten Tagen bekommt ihr noch weitere Informationen.

Wir waren gestern im Dorf Ankazomenavony, trotz Regen in der Nacht zuvor. Der Taxifahrer meinte, wir riskieren es und hier ist mein Bericht:
Gegen 10.00 Uhr fuhren wir los. Wir brauchten mehr als 1,5 Stunden für 20km.
Zweimal dachte ich, wir verbringen den Rest des Tages in einem See...
Das Auto fuhr sich fest, die Räder drehten im Matsch durch.
Faly, der uns mit Motorrad begleitete, musste anschieben.
Er selbst bekam in einer Pfütze eine regelrechte Dusche ab, wir sahen noch, wie er das Dreckwasser ausspuckte.
Der Schlamm hing an seiner Mütze und hinter den Ohren.
Hier sind ein paar Fotos von der Fahrt.

 
Der Fahrer schaut, ob er Chancen hat, durchzukommen.

 Faly bleibt stecken.

 
Faly findet das Handy von unsreem Taxifahrer im Schlamm.

 Na? Ob das gut geht?


Die Räder drehen durch.


Ohne Allradantrieb, schwierig.

 
Wir stehen mitten im Wasser. Und kommen nicht vor und zurück.


Ein Königreich für einen Jeep!


Der Fahrer wäscht sich die Füsse, bevor es weitergeht.


Endlich angekommen...
Beide Fahrer sind förmlich in Schlamm gebadet.


In der Schule ist Unterricht. Die Direktorin ist nicht da, obwohl wir verabredet waren.

 Alle sind aufgeregt.

 
Zu viele Kinder in einem Raum.

 Da ist Georgette (in der Mitte).

 Und Bien Aimee...


 Wir hinterlassen der Direktorin eine Nachricht.

 Mein Patenkind Martine.


Und wir gehen erstmal zur Oma von Florance.

 In der Hütte ist noch nichts repariert.
Ich gebe dem Beauftragten Geld für Material und er verspricht am Freitag zu beginnen.
Wenn wir in der kommenden Woche wieder kommen, sollen die Wände und das Dach fertig sein. Anschliessend wird der Fussboden gemacht.


Die Männer versprechen gut zu arbeiten.

 
Die Kinder kommen aus der Schule. Bien Aimee stellt sich für ein Foto für seinen Paten auf.

 
Auch Roland wird fotografiert. Beide Jungs haben den Paten Detlef aus Crailsheim.

 Florance

 
Wir wollen Rolands Hütte ansehen.Er lacht, denn wir fahren mit dem Motorrad.

 
Die Kinder laufen hinterher.
Rolands Hütte ist in Ordnung. Zwar klein, aber dicht und sauber.
Stolz zeigt er uns sein Haus.

 Hier wohnt Roland.

 
Noch ein Gruppenfoto vor seinem Haus.
Während Faly sein Motorrad mit Kindern voll lädt, laufe ich zu Fuss zurück zu den anderen ins Dorf. Ich geniesse die Ruhe und die wunderschöne Landschaft.















Vor der Schule stehen Kinder und wir machen Fotos, bevor wir die Heimfahrt antreten.

Wieder fahren wir uns fest im Schlamm, wieder bleibt das Motorrad stehen, weil es nass wurde, springt nicht an, Wieder muss das Taxi angeschoben werden.
Ohne Allrad ist so eine Fahrt einfach grausam.

Folgen für den Taxifahrer: ein Reifen ist kaputt (samt Mantel) und beim Motorrad ist die Kette gerissen.

 
Danke Faly für deine Hilfe!

Am Abend erreicht mich ein Anruf aus Deutschland.
Wir können den Wiederaufbau von Nadhias Hütte bezahlen und auch noch ein Büro anmieten!
Danke Detlef!

Ich nehme mir vor, irgendwie ein Auto zu organisieren,mit Allradantrieb.
Irgendwie muss das machbar sein. Ein neues Ziel für 2007...

                                            

07.01.2007
Der neue Termin für die Fahrt ins Dorf ist für Mittwoch festgesetzt, vorausgesetzt es regnet nicht.
Bin gespannt,ob sich bei der Hütte von Florance schon etwas getan hat und ob die Lehrerin schon die Schulmöbel bestellt hat.
Innerhalb des madagassischen Vereins müssen wir etwas umorganisieren. Allzu passive Mitglieder vor die Wahl stellen und auch die Adresse des Vereins ändern. Für die weitere Arbeit ist es wichtig, dass der Verein auch in Tana registriert ist und weitere Verbündete und Partner hier vor Ort findet.

                                      

Ein FROHES NEUES JAHR 2007!!!!!
03.01.2007
Wir waren heute im Dorf verabredet, aber es regnete den ganzen Tag in Strömen. Nun müssen wir einen neuen Termin vereinbaren, aber die Direktorin und Lehrerin hat ja ein Handy und somit geht es besser als im letzten Jahr.
Heut morgen fuhr der Pate Klaus wieder ab.
Im Osten von Madagascar soll ein Zyklon sein Unwesen treiben, vielleicht ist dieses Wetter ein Ausläufer.
Denn soviel Regen ist selbst in der Regenzeit nicht normal.
Ich hoffe, dass ich heute abend diese Webseite aktualisiert ins Internet stellen kann, denn in den letzten Tagen war dies durch die langsame Verbindung nicht möglich,ich konnte nicht mal Mails mit Fotos verschicken.

                                      

29.12.2006
Wir waren im Dorf Ankazomenavony. Gottseidank kamen wir durch. Ich persönlich wäre umgedreht. Aber unser Taxifahrer hielt durch und meisterte die  Fahrt auch ohne Allrad.
Zuerst fand das Gespröäch mit der Lehrerin statt. Sie berichtete von den Kindern. Jaqueline ist umgezogen und alle sagen weit weg, in die Nähe von Tana. Sehr schnell.
Ich berichtete, dass der Pate von Georgette nicht mehr zahlt. Sie sagte, das tut ihr leid um Georgette, denn der Vater, der früher doch öfter mal Geld zur Oma brachte, sei gestorben, die Mutter ist sowieso weg und die Oma ist ziemlich verzweifelt. Tja, ich dachte sofort daran, die Patin von Jaqueline zu fragen, ob sie Georgette übernimmt.
Über die Nachricht, dass die Schule nun Bänke und Tische bekommt, freute sich die Lehrerin sehr.
Wir verabredeten den nächsten Termin für Mittwoch den 03.01.2007.

 

 

Nach diesem Gespräch gingen wir zur Hütte von Florance. Sie war notdürftig repariert. Wir brachten der Oma und Florance die Neuigkeit, dass die Hütte richtig instand gesetzt werden kann und auch der Fussboden zementiert wird.
 

 
Mit Florance auf dem Weg zur Hütte.


Vor der Hütte empfingen uns Georgette und ihre Oma, sie hatten sich den weiten Weg gemacht, um uns zu sehen.
Ich habe mich gefreut, sie wiederzusehen.

Die Hütte von Florance ist noch immer undicht und eine Reparatur unumgänglich, aber das Geld ist da und es wird alles repariert. Auch der Fussboden wird gemacht.







 

 
Georgette, Florance, Nadhia 

In Anwesenheit der Lehrerin erstatteten wir die Schulgelder zurück, gaben die Beträge für Kleidung, Hefte, Weihnachten und teilten auch der Oma von Florance mit, dass ihre Hütte nun richtig repariert werden kann.

Die Oma von Georgette und auch die Oma von Roland sagten, dass ihre Hütten auch sehr mitgenommen sind und luden uns ein, beim nächsten Besuch im Dorf ihre Hütten zu besichtigen.

Die Mutter von Nadhia erzählte daraufhin, dass der Zyklon ihr Haus vernichtet hat. Sie wohnen nun notdürftig bei ihrem Sohn und seiner Familie.
Da sie nicht sehr weitentfernt wohnt, machtne wir uns im Anschluss an das Gespräch auf den Weg zu Nadhias Hütte.

  
Roland mit seiner Oma

 
                                                                                     Rondro übersetzt und erklärt

Georgette und ihre Oma

  Auf dem weg zu Nadhias Hütte



 Hier war Nadhias zuhause

 Der Zyklon hat alles zerstört

Anschliessend waren wir noch einmal mit der Lehrerin verabredet wegen der Bestellung der Tische und Bänke.
Sie soll diese Möbel bestellen, das Geld dafür ist da.





                                                                                      


28.12.2006
Der Zyklon kam am 25.12.2006, hiess BONDO und war ein schwacher Zyklon, dennoch hatte er Auswirkungen. Wir hatten erst 2 Tage später wieder Wasser und Strom.
Am 26.12.2006, also einen Tag nach dem Zyklon besuchten wir die Familie und wollten wissen, ob sie ihn heil überstanden haben.
Sie hatten Glück, die Hütte des Nachbarn ist weg.

 Familie Leonie

  Das Haus von der Familie Leonie

 Das Dach ist undicht, aber hält.

 Hütte des Nachbarn ist weg

Es ist schwierig nach diesem Regen ins Dorf Ankazomenavony zu kommen., Die Taxi’s haben keinen Allradantrieb. Ich bin besorgt um die Hütte von Florence und ihrer Oma. Wir sind morgen verabredet mit dem Taxifahrer und werden sehen, ob wir ins Dorf gelangen. Wenn wir Glück haben, ist alles schon trocken.
Wir wollen die Reparatur der Hütte in Auftrag geben und mit der Lehrerin sprechen.

Wie ich erfahren habe, kam eine grössere Spende *freu*. Ich denke, nun können wir doch noch die Tische und Bänke für die Schule in Ankazomenavony in Auftrag geben.

                                                                                      

24.12.2006
Hallo und Frohe Weihnacht!

Hier zunächst die Fotos von meinem Besuch im Dorf Ankazomenavony.
Die Fotos IN der Hütte sind alle nichts geworden, da ich nur einen primitiven Fotoapparat hatte.
Leider.
Aber wir fahren in den nächsten Tagen noch einmal hin und JETZT habe ich dank Klaus eine Digitalkamera *freu*, so daß es jetzt wieder regelmäßig Fotos gibt.

 
links: Florance, in der Mitte Nadhia und rechts Nadhias Mutter

 
rechts die Hütte von Florance und ihrer Oma


Der schlechte Zustand des Daches ist von aussen leider nicht deutlich zu sehen.


Der Zustand der Strassen, obwohl es da einige Tage nicht geregnet hatte.

Am 18.12.2006 kam der Patenonkel Klaus in Tana an. Am 21.12.2006 nachts kam er in Mahajanga wohlbehalten an.
Heute mittag holten wir kurzer Hand die Kinder der Familie in Mahajanga ab und gingen mit ihnen einkaufen, nachdem wir gestern Geschenke kaufen wollten und uns klar wurde, dass er besser sei, wenn die Kinder selbst aussuchen können.
  vorher     nachher


Hier sind die Fotos vom Besuch bei der Familie und vom Einkauf.

  Leonie       




Im Moment warten wir auf einen Zyklon,der nördlich aus Richtung Nosy Be auf Mahajanga zutreibt.
Wir schätzen ein, dass er in 2 Tagen hier auf Land treffen wird.

                                                                                      

19.12.2006
Es ist schon wieder 10 Tage her seit dem letzten Bericht. Tut mir leid, ich finde kaum Zeit.
Am Samstag wollten wir nach Ankazomenyvony, aber ich musste morgens zur Bank und wir haben den Termin auf Dienstag verschoben, also heute.
Das hätten wir nicht machen sollen, denn es hat die ganze Nacht geregnet und den ganzen Vormittag. Die Strasse wird aufgeweicht sein und so fiel diese Fahrt ins Wasser.
Die Patin von Florance hat sofort Geld für die Reparatur der Hütte angewiesen.Aber vor Weihnachten werden wir das nicht mehr schaffen. Ich selbst habe immer wieder Gerichtstermine und verplemper meine Zeit mit Warten in irgendwelchen Amtsstuben.
Aber gestern waren wir bei der Familie von Leonie. Haben gesehen wie gross die Not im  Moment ist. Durch unsere Inaktivität dieses Jahr, mussten die Kinder die Schule wechseln von der privaten auf die staatliche. Umso grösser war die Freude, als wir mitteilten, dass wir für Leonie einen neuen Paten haben und auch die anderen 3 Mädchen weiterhin unterstützt werden. Dass der Pate schon im Flieger sitzt und sie in den nächsten Tagen Besuch bekommen werden haben wir schon verraten.
Über die Rückzahlung der Schulkosten, die sie hatten freuen sie sich sehr und ich denke, dass iwar die beste Nachricht seit langem für sie.
Morgen oder übermorgen kommt der Pate Klaus in Mahajanga an. Wir werden Fotos machen.
Und soweit ich weiss, hat er eine Weihnachtsmannuniform im Gepäck...
Hoffentlich spielt das Wetter mit.

                                                                                      

09.12.2006
Es hat geklappt. Wir waren heute im Dorf Ankazomenavony.
Wir, das sind: Rondro und ich und der Taxifahrer, der uns schon oft dorthin gebracht hat und mit uns auch schon letztes Jahr im Brunnendorf war.
Die Schule war geschlossen, die Lehrerin ist krank, war auch nicht zuhause.
Wir waren bei der Oma von Florance, sie wohnt zentral und ist ein Treffpunkt für einige Dorfbewohner.
Dort trafen wir auch die Mutter von Nadia. Wir erklärten ihr, dass Nadia keinen Paten mehr hat, aber wir sie weiter unterstützen und auch einen neuen Paten für sie suchen.
Wir waren mehr als zwei Stunden dort.
Den Vertrag haben wir erläutert und sie bekamen die bisherigen Kosten für den Schulbesuch laut Finanzplanung zurück erstattet.
Das war sicher ein Segen, gerade vor Weihnachten.
Wir haben viel erfahren.
Das Thema Neid im Dorf führte sogar soweit, dass einige erzählten, weil wir Fotos von den Kindern gemacht haben, würde man den Kindern die Zunge herausschneiden...
Das stelle man sich mal vor. Damit begründete eine Mutter, sie würde ihr Kind nicht fotografieren lassen..Uns zeigt das, dieses Thema ist ernst zu nehmen und wir müssen noch einige Male im Dorf Aufklärung betreiben, die Verträge sind der erste Schritt.
Die Familien von Roland, Bien Aimee und Jaquelin wohnen sehr weit entfernt und per Auto nicht zu erreichen. Daher haben wir gebeten, der Lehrerin Bescheid zu geben, sie möge sich bei uns melden, damit wir einen Termin ausmachen können.

Zu den Kindern Florance und Nadia: Beide lernen gut und gehen gern zur Schule. Florance zeichnet gern. Nadia schreibt sehr gut und sehr gern.

Über die Hütte von Florance war ich erschüttert. Das Dach ist halb abgedeckt. Jetzt in der Regenzeit bietet es keinen Schutz mehr. Die Oma und Florance schlafen UNTER dem Bett... was aber auch kein wirklicher Schutz ist, denn sie werden vielleicht von oben nicht nass, liegen aber auf der nassen Erde...
Das Wasser spült den Erdboden raus. Ich habe Fotos gemacht, aber mein Billigapparat hat kein Blitzlicht. Ich hoffe, die Fotos werden was. Ihr müsste euch noch etwas gedulden,denn der Film muss erst zum Entwickeln und dann muss ich die Fotos einscannen lassen.

Die Fahrtkosten sind gegenüber dem Vorjahr gestiegen. Ich habe 200.000 FMG gelöhnt.
Das ist teuer. Aber für mich die einzige Möglichkeit ins Dorf zu kommen.

So, das wars erstmal. ich wünsche Euch allen einen schönen friedlichen zweiten Advent. Und wenn ihr in der gemütlichen Stube sitzt, denkt mal ein klein wenig an die Menschen, denen es nicht so gut geht.

Ich hoffe, dass in dieser Weihnachtszeit, Jemand da draussen dies hier liest und ein bisschen sammelt. Vielleicht verzichtet eine Abteilung auf eine Weihnachtsfeier und spendet das Geld lieber für solche Kinder.
Oder man nimmt dieses Fest der Liebe zum Anlass, um Nächstenliebe zu zeigen.

Entschuldigt, aber mir geht diese Hütte nicht aus dem Kopf und ich bin nach einem solchen Besuch immer völlig fertig. Ich denke, diese Tränen kann nur jemand verstehen, der das sieht und mitempfindet.

Die Reparatur der Hütte würde vielleicht 150 Euro kosten inklusive Fussboden. Aber ich habs nicht. Ich kann es im Moment selbst nicht geben.

6 Stunden später die Ergänzung:

Also mir ging das nicht aus dem Kopf mit der Hütte. Ich will unbedingt sehen, wie die anderen Kinder leben. Egal wie weit entfernt sie vom Dorf wohnen.
Mit dem Auto kommen wir vielleicht nicht hin, aber mit dem Motorrad vielleicht doch.
Mein Sohn hat eins und unser Security auch. Rondro bekomme ich nicht auf das Motorrad. Die hat Angst. Aber Serge bestimmt. Er ist ca. 25 Jahre alt und hat Deutsch studiert. Er war mal bei uns angestellt. Ich muss ihn fragen, ob er mitkommt, dann fahren wir mit zwei Motorrädern die Hütten ab. Auf die Idee hätte ich auch schon früher kommen können...

Wenn es nachts regnet, wie soll ich schlafen können, wenn ich weiss, dass Oma und Enkelin unter dem Bett liegen, im Regenwasser, auf der Erde?

                                          

08.12.2006
Also morgen am 09.12. versuchen wir es erneut. Ich hoffe sehr, das Wetter spielt mit.
Der Zyklon ist glücklicherweise vorbei gegangen ohne irgendwo Schaden anzurichten.
Der Pate (Klaus) von Noria, Prishida und Leonie kommt am 18.12.2006.
Mehr gibt es zur Zeit nicht zu berichten.
Das Geld um ein Büro mieten zu können, haben wir noch nicht.
Es haben noch nicht alle Paten überwiesen, trotz Zusage und von den Mitgliedsbeiträgen ganz zu schweigen.
Das macht traurig.
Und ich würde der Schule so gern Tische und Bänke ermöglichen.
  
                                      

03.12.2006
Die Fahrt nach Ankazomenavony ist buchstäblich ins Wasser gefallen.
Erst fällt die Dolmetscherin aus, dann kommt der Ersatzmann nicht und wie ich es befürchtet hatte, beginnt der Regen. Allerdings hat es fast eine Woche ununterbrochen geregnet, ist nicht normal. Der Zyklon “Anita” war in der Nähe..
Aber die Strassen sind völlig aufgeweicht und ich muss warten bs es wenigstens 4-5 Tage nicht geregnet hat, um eine Fahrt zu riskieren.
Noch eine erfreuliche Nachricht, die Patin von Leonie ist zwar abgesprungen, aber wir haben Ersatz und Leonie wird weiter unterstützt.
Der Besuch bei Leonies Familie ist auch überfällig.
Doch Rondro ist noch immer krank und uns hats nun auch erwischt. Eine Grippe geht um mit heftigen Schmerzen und Fieberwellen. Sascha ist krank und bei mir gehts auch los.
Morgen sind Präsidentenwahlen.

Vielleicht können wir in Zukunft auch etwas in Richtung orthopädische Hilfsmittel machen.
Der Peter aus Aachen wartet darauf,dass die Computer nach Madagascar auf die Reise gehen und ich warte darauf, dass der Marco die Unterlagen vom LKW schickt, der bei ihm steht und in den noch Computer reingepackt werden sollen für Mahajanga. Doch er meldet sich nicht.

Nun steht es fest, am 18. Dezember kommt der Pate von Alice, Noria und Prishida.
So das wärs für heute.
Ich wünsche allen einen schönen ersten Advent. Und drückt uns die Daumen, dass der Zyklon, der im Moment die Strasse von Mosambique runterläuft, an uns vorbei geht.

                                      

16.11.2006
Schon eine sehr erfreuliche Mitteilung hat mich erreicht. Detlef Horn der Pate von Roland übernimmt zusätzlich Bien Aimee. Die Paten von Alice, Noria, Prishida, Florance und Roland haben sich gemeldet und teilweise bereits die Patenschaft bezahlt. Die Patin von Leonie hat sich abgemeldet. Das heisst für Leonie suche ich wieder einen Paten. Leonie geht in eine Privatschule. Wir müssen sie vielleicht umschulen.
Die Kinder Leonie, Nadhia und Jaquelin sowie Georgette sind wieder ohne Paten. Die Paten von Georgette und Jaqueline haben sich zwar nicht abgemeldet, haben jedoch auf die Rundmail und die persönliche Nachfrage bisher nicht reagiert. Martine ist mein Patenkind.
Nächste Woche fahre ich nach Ankazomenavony und werde sehen, ob ich sie in der Schule antreffe oder einen Termin verabreden kann. Das Gespräch mit der Direktorin ist auch überfällig.
Werde dann auch Fotos machen und den Paten zuschicken mit Bericht.
Allerdings dauert dies ein paar Tage, denn ich habe keine Digitalkamera mehr, nur eine simple, aber es geht zumindest.
Ein Pate kommt im Dezember auf Besuch und vielleicht können wir dieses Jahr eine Weihnachtsüberaschung planen.
Ich kann mich, durch die neue Finanzplanung, nun auch auf die Suche nach einem geeigneten Büro machen.
Damit “Antsika” wieder eine eigene Adresse hat

                                                                                      

14.11.2006
Am 12.11.2006 ging die aktualisierte Webseite online. Ich habe euch in einer Rundmail informiert. Bisher habe ich einige Rückmeldungen erhalten. Die meisten positiv. Eigentlich alle positiv, denn auch Kritik hilft mir weiter, gelle?
So werden sehen, was sich aus den Kontakten und Anregungen ergeben wird.
Ich berichte weiter.
Einige Seiten sind noch nicht online, die sind noch nicht fertig.
Auch ein paar Dokumente sind noch nicht hinterlegt. Kommt noch, Geduld, Geduld..
Kann die Seiten nur nachts überspielen, da ist es nicht so teuer. Zahle nachts für eine Stunde ca. 1 Euro.
Ja,man wer bezahlt mir denn das? *g*
Keine Angst wird nicht von den Spenden abgezogen...
Bin im Moment auf der Suche nach einer günstigeren Variante einer Internetverbindung. ...
Anke Maurer von der deitschen Botschaft in Tana habe ich gesprochen. Die gute Frau ist erbost darüber, dass deutsche Banditen im madagassischen Gefängsnis gelandet sind, weil eine deutsche Frau sich zur Wehr setzte.
Auch Schreiben von Vereinsmitgliedern, Investoren, konnten diese Frau nicht beruhigen oder überzeugen.
Welchen Draht hat Jens Lorenz zur Botschaft?
Seit wann mischt sich die Botschaft in Firmeninternas ein oder in Gerichtsprozesse?
Seit wann nimmt man Rücksicht auf die Täter aber nicht auf die Opfer?

                                                                                      

02.11.2006
Habe heute begonnen die Webseite zu überarbeiten und ich hoffe, ich kann sie bald online stellen.
Anke Maurer von der Deutschen Botschaft in Madagscar hat heute angerufen.
Leider kam mein Rückruf zu spät, sie hatte schon Feierabend. Also morgen noch mal.

                                                                                      

04.10.2006
Der ehemalige Vizepräsident des Vereins Jens Lorenz wurde heute inhaftiert. Die beiden anderen werden noch mit Haftbefehl gesucht.
Nun, wenn die Paten bald daran denken würden, das Geld zu überweisen, dann könnte ich den Familien das Schulgeld zurück erstatten. Aber noch geht nichts, denn das deutsche Spendenkonto ist leer.

                                      

18.09.2006
Das ist zwar keine Neuigkeit für den Verein und seine Mitglieder, aber mich stimmt sie sehr froh und optimistisch:
Wir haben den ersten Prozess gewonnen, alle drei Banditen, die für die Zerstörung der Firma verantwortlich sind, die meinen Ruf zerstören wollten, meine Existenz und mein Leben, wurden zu Geldstrafe und Haftstrafe verurteilt.
Halleluja.
Hast mich ein Jahr meines Lebens gekostet und eine Menge Geld.
Danke an alle,die mir geholfen haben, die an mich geglaubt haben und mir weiter zur Seite standen.

                                      

09.09.2006
Die Vereinssitzung fand endlich statt. Trotz Zusage glänzten die meisten Mitglieder mit Abwesenheit.
Egal, wir waren beschlussfähig.
Das neue Konzept wurde besprochen und beschlossen,auch der Finanzplan wurde endlich aufgestellt.
Alle Beschlüsse fliessen in diese Webseite ein.
Zur Zeit machen ständige Stromausfälle ein Arbeiten am PC sehr schwierig. Wir haben zur Zeit 34 grad. Es geht auf den tropischen Sommer zu.
Ja, der Vizepräsident wurde aus dem Verein entlassen.
Grund?
ER hat die Firma SAGEJA in den Ruin (er war Geschäftsführer) getrieben und mit der Schliessung der Firma und des Internetcafes wurde auch die Arbeit des Vereins behindert.
Er und seine Freunde haben keinen Respekt vor der Arbeit des Vereins gezeigt und sogar versucht dies zu zerstören.
Was ich in diesem letzten Jahr alles erlebt habe, könnt ihr vielleicht bald in einem Buch lesen...
Aber das ist ne andere Geschichte. Sie hat nur insofern mit dem Verein etwas zu tun,als dass die Arbeit für den Verein sehr sehr darunter gelitten hat und fast zum Stillstand kam.

Also wir machen weiter, jedoch wirds mit der Nähstube so schnell nichts.
Bis Jahresende soll das Büro eingerichtet werden und wenn es möglich ist, die Schule in Ankazomenavony Tische und Bänke bekommen. Mehr wird wohl nicht mehr möglich sein.
Das Jahr ist bald um.

                                                                                      

25,08,2006
Wir sind auf der Suche nach Räumen. Ein Raum für das Büro “Antsika” .
Für die Finanzierung suchen wir noch Helfer in Deutschland.
Die Versammlung der Mitglieder des Vereins in Mahajanga wird verschoben vom 26.08.2006 auf den 02.09.2006.

                                                                                      

16.08.2006
Inzwischen schreiben wir das Jahr 2006.
Der Verein hat jedoch nicht geschlafen.
Alle funktionstüchtigen Computer sind verteilt.
Dank den Studenten Stephan Schlecht und Frieda Sorbik ist neues Konzept entstanden und wird diskutiert. Änderungen werden sich ergeben, die auch in unserer weiteren Arbeitsweise deutlich wird.
Am 26.08.2006 wird der Verein “Antsika” in Mahajanga tagen und dieses Konzept diskutieren.
Was ich euch schon jetzt mitteilen kann, ist, dass wir ein Büro einrichten werden, das ständig besetzt ist, ein Ansprechpartner wird dort vor Ort sein und es wird in einem der armen Viertel von Mahajanga liegen.
Die Organisation und Arbeitsaufteilung hier vor Ort werden wir ändern. Für all diese Massnahmen müssen finanzielle Mittel aufgebracht werden. Somit wird sich auch die Finanzplanung ändern.

Zur Zeit sind Ferien. Das neue Schuljahr wird erst Mitte September beginnen.
Bis dahin werden wir mit den Patenkindern und ihren Eltern gesprochen haben und ihnen die neue Arbeitsweise erläutert haben.
In den kommenden Tagen werden wir die Paten anschreiben mit der Frage, ob sie die Patenschaft weiterführen wollen.
Bei der Weiterführung der Patenschaft erhalten Sie eine Auflistung, was sie von uns erwarten können und wie ihre Mittel künftig verwendet werden. Nach dem Gespräch mit den Patenfamilien hier in Madagascar werden wir den Paten in Deutschland jeweils ein Protokoll zukommen lassen.
Solltet ihr Fragen an diese Familien haben, dann bitte eine Mail in den nächsten Tagen an uns.

                                                                            
 




Für den 3.11.2005 ist eine weitere Übergabe von Computer geplant.
Das Gymnasium, das Krankenhaus und eine Akademie, die kostenlosen Informatikunterricht anbietet, sowie ein weitere kleine Schule sollen Computer bekommen, doch wir werden diesen Termin auf den Freitag, den 05.11.2005 verschieben.

Denn wir haben eine Einladung nach Tana!
4 Computer sollen dem Präsidenten übergeben werden. Wir sind dazu eingeladen in den Regierungspalast. Am Mittwoch, dem 02.11.2005 um 11.00Uhr werden wir dabei sein, wieder der ganze Presserummel und TV-Sender. Dieses Mal eine landesweite Berichterstattung.

Am Montag, dem 17.10.2005 hören wir Luc im Radio, wird diese Veranstaltung im Radio und im Fernsehen auf 3 Sendern übertragen.
Leute sprechen uns an.
Es wurde nicht nur berichtet, dass wir Computerspenden verteilen, nein, auch vom Brunnen ist die Rede und von den Kinderpatenschaften.
Wir sind in aller Munde.
Bekannte sprechen mich an und “Daumen hoch”. Mithilfe und Zusammenarbeit wird uns angeboten.
Prima! Es geht weiter!

Samstag, 15.10.2005
Auf der Terrasse von Allianz Francais werden 10 Computer an 2 Schulen, Ämter und Behörden übergeben.
TV und Presse sind vor Ort.
Warum Behörden?
Können wir eine Bitte des Polzeipräsidenten abschlagen oder des Senats?
Nein, ist uns eine Ehre.
Es sind noch genug Computer da für die anderen Einrichtungen.



13.10.2005
Abrechnung Kosten Brunnen:                
Baukosten laut Vertrag:                         
23.000.000 FMG
Fahrkosten:                                              2.430.000 FMG
Ausgaben für Fotos und Reisekosten:          122.000 FMG
Abschlussfeier:                                          1.950.000 FMG
Gesamt:                                                  27.502.000 FMG = 2.291,83 Euro
Gesammelt wurden:  1900 Euro; d.h. in der Kasse ist ein Loch von: 391,83 Euro.

Für den kleinen Joseph wurden gespendet:

200 Euro (jeweils 100 Euro von Klaus Garbers und von Stephanie Böttner) wurden gespendet = 2.400.000 FMG.
Ausgegeben wurden: für Arzneikosten, Krankenhausaufenthalt, Süßigkeiten, Essen und Verpflegung für Mutter und Sohn für 14 Tage, ein Spielzeugauto, ein Laufentchen und ein Fussball: 1.840.000 FMG, der Rest wurde der Familie in Bar gegeben.
Joseph wurde bei der Operation gleich beschnitten. Dies ist in Madagascar Anlass für ein grosses Familienfest, daher gaben wir den Rest der Spende in Bar für dieses Familienfest.

12.10.2005
Die Gänse haben ein neues Zuhause. Elfi Littmann hat einen Zirkel, in dem sich madagassische Frauen in die Selbständigkeit helfen. Eine Idee ist Gänse zu züchten und zu verkaufen.
Unsere zwei Gänseriche bilden den Start, sie bekommen Weibchen und werden der zucht dienen, so landen sie nicht im Kochtopf, wurde uns versichert und erfüllen einen guten Zweck.



10.10.2005
Der kleine Joseph kam nach seinem Krankenhausaufenthalt auf die Terrasse. Seine Mutter und er holten uns ab, um uns ihre Familie in Mahajanga zu zeigen. Wir verabschiedeten uns.
Ich bin froh, dass alles gut verlaufen ist!
  Er kann wieder ohne Schmerzen lachen.

 Nur eine kleine Narbe wird an die OP erinnern.

   Ein süßer Kerl :o)


                                                                                  
Bei der Familie zu Besuch.
01.10.2005
Der kleine Joseph wurde am 28.09.2005 operiert.
Am nächsten Tag hatte er noch Schmerzen, doch schon am Sonntag konnte er entlassen werden. Er befindet sich nun noch ambulant in Behandlung.

Am 01.10.2005 fand die Fete im Brunnendorf statt.
Hier einige Fotos:
 Eine Tafel wurde extra vorbereitet.

  Freude überall!
 Eines meiner schönsten Erlebnisse
- ohne Worte-



 Wir waren gerührt. Unbeschreiblich, diese Freude!

Wir bekamen Reis und 2 Gänse geschenkt. Rondro sagte, das ist so üblich.
Glücklich strahlend fuhren wir wieder los.
Marco, der selbst aktiv an der Spendenaktion für den Brunnen in Deutschland teilnahm, war gerade den 2. Tag in Madagascar und erlebte diese Feier mit. Er sagte, es soll nicht der letzte Brunnen sein von “Antsika!”

Oh Gott, ich kann doch keine Gans schlachten, wohin mit den Gänsen?
Erstmal nahmen wir sie mit heim, auf der Terasse am Haus verplanschten sie das Wasser und kackten alles voll.
Eine Lösung musste her.

 Wie sich später herausstellte, sind es zwei Männchen.



26.09.2005
Joseph hat alle Untersuchungen hinter sich. Alle Testresultate liegen vor.
Fragt mich nicht, was es denn nun ist und wie die Resultate aussehen. Ich weiss es nicht, die Familie fragt nicht, die Ärzte sagen nichts.
Heute kommt er in Krankenhaus. Wir haben gesagt, sie sollen ein Zimmer nehmen, ähnlich Privatpatienten, dann bekommt er auch eine bessere Behandlung. Ich denke, unser Geld müsste reichen dafür.
Morgen werden wir ihn besuchen. Am Mittwoch wird er operiert.
Der Brunnen wird am Samstag eingeweiht.
Wir fahren ins Brunnendorf, vielleicht können wir Joseph und seine Familie schon mitnehmen.
Marco aus Crailsheim wird am Donnerstag eintreffen. Er wird dabei sein.
Den ersten PC haben wir verkauft.
Warum wollen wir Computer verkaufen? Die sind doch gespendet?
Richtig!
Aber wir haben nur deutsche tastaturen, hier braucht man französische und alle Computer brauchen USB-Ports.
Die ganze LKW-Aktion hat gekostet:
LKW 2500 EURO
Transport 3875 Euro
Transport, Zoll usw. in Madagascar 2000 Euro
Reparaturen 800 Euro
Sind zusammen 9175 Euro.
Alles sind privat geliehene Gelder, die zurück gezahlt werden müssen.
Der Verkauf des LKW wird hoffentlich 6500 Euro bringen, wenigstens. (Hat nur 4800 Euro gebraucht).

Wir haben vor von den 111 Computern, ca. 45-50 Stück zu verkaufen.
Warum so viel?
Jeden Computer, den wir spenden möchten, müssen wir mit einer Mouse und einer französischen Tastatur ausrüsten, das kostet Geld. Ausserdem ist der Brunnen auch teurer geworden als geplant.
Das Geld muss wieder zurück fliessen.

(Verkauft wurden nur 12 Stück, um PC-teile zu finanzieren.
Das Geld aus dem Verkauf des LKW floss an Alfred zurück, allerdings deckte es nicht mal die Hälfte der Unkosten.)

Wir hatten hier schon Ärger, denn kleingeistige Gemüter denken, dass die Computer da sind und verteilt werden können. So ist es nicht.
Sie müssen auf Funktionsfähigkeit geprüft werden, das französische Betriebssystem muss installiert werden. Es müssen Adapter besorgt werden, damit man eine französische Tastatur an die alten Modelle anschliessen kann, denn die deutschen Tastaturen nutzen wenig und Kunden, die einen Rechner kaufen wollen, möchten eine neue Tastatur.
Ausserdem bin ich der Meinung, dass zunächst alle geliehenen Gelder zurück bezahlt werden müssen, bevor es ans Spenden geht, sonst bleiben wir auf einem Berg Schulden sitzen!

 Der Fokotani geht die Liste durch.

Am Samstag, dem 24.09.2005 war ich im Dorf, um noch die Mappen mit Inhalt und Reis zu übergeben.
Der Informationsfluss war mal wieder unter aller Kanone. Wir haben lediglich Florance und Grossmutter angetroffen.
Der Bürgermeister hat alles entegegengenommen und wird es verteilen.
In zwei Wochen kommen wir wieder. Ich hoffe, dann alle Patenkinder wieder zu sehen.
Ärgerlich sind immer die Fahrkosten, wenn man nichts erreicht.. 
 Beim Ausräumen

15.09.2005
Der Brunnen ist fertig!
Endlich! Es ist geschafft.

 
Die Fotos vom fertigen Brunnen gebe ich Euch gern weiter. Leider hatte ich noch keine Zeit ins Dorf zu fahren. Immer wieder wird es verschoben, doch die versprochene Fete steigt!
Spätestens in 3 Wochen sind wir dort. Vielleicht schon in 2?

Die Familie des kleinen Joseph ist da. Er soll operiert werden.
Fast täglich kommen sie zu mir und berichten. Sie bekommen Verpflegung und ich hoffe , dass alles gut geht.
Die Anzahlung für die Behandlung wurde geleistet, damit die Ärzte beruhigt sind über die Finanzierung.
Dank der eingegangenen Spenden ist auch die Nachbehandlung abgesichert. 
 Joseph mit seinen Eltern

01.09.2005
Der Brunnen ist fast fertig. Ich muss sicher nicht betonen, wie froh die Leute im Dorf sind.
Wir werden auch das Fest bei Fertigstellung feiern. Wir haben es versprochen.


Der LKW ist unterwegs von Tulear nach Mahajanga.
Jens und Detlef flogen am Dienstag nach Tulear. Am Abend kam bereits der Anruf, dass sie den LKW haben und am Mittwochmorgen abfahren wollen.
Von Tulear bis Tana (Antananarivo-die Hauptstadt im Hochland) braucht man mit einem PKW ca. 22 Stunden. Sie werden heute dort ankommen, wenn alles gut gelaufen ist.
Entweder sie reisen gleich weiter oder machen Station für eine Nacht.
Bis Mahajanga sind es noch einmal 600 km, also ca. 10 Stunden Fahrt.
Wir erwarten Sie morgen, am Freitag oder am Samstag zurück.

Die Familie von Leonie, Noria und Alice habe ich ein paar Mal getroffen, es ging um den Schulanfang.
Am kommenden Mittwoch sind wir wieder verabredet, um neue Sachen einzukaufen, und die Helfte und Utensilien zu übergeben.

Madam Josianne ist aus dem Urlaub zurück. Am Samstag werden wir morgens in das Dorf Ankanzomenavony fahren und auch dort die letzten Details zu klären.
Tag der Einschulung ist der 12.9.2005.

Die Familie des Jungen, der operiert werden soll, ist noch nicht eingetroffen.

Alle anderen Projekte und Vorhaben kamen zum Stillstand.
Nun kommt wieder Bewegung hinein und wenn der LKW endlich angekommen ist, der Brunnen fertig und die Kinder eingeschult, bleibt auch wieder mehr Zeit für Kommunikation und Berichte.


20.08.2005
Der LKW ist eingetroffen, in Tulear. Roland, der Transiteur ist bereits vorgefahren und kümmert sich dort um den Transfer nach Mahajanga. Wir warten hier auf seinen Anruf. Wir hoffen, dass nichts aufgebrochen und geklaut wird, wir hoffen, dass Roland es unterbindet, dass die Batterie des LKW zu Schaden kommt. Warum?
In den Hafenhallen ist es üblich, die Leuchten, Radios (sofern sie noch keinen Liebhaber gefunden haben) und Klimaanlagen Tag und Nacht  laufen zu lassen, damit die Batterien der Fahrzeuge leer sind und die Fahrer beim Verlassen der Halle Starterhilfe brauchen. Diese kostet dann ca. 4 Euro. Wenn man Pech hat, zahlt man anschliessend einige Hundert Euro für eine neue LKW-Batterie.
Im Moment können wir nur warten.

So auch beim Brunnenbau. Der Brunnen befindet sich im Bau. Mir liegt ein Schreiben vor, vom Bürgermeister des Dorfes, in dem er versichert, dass sie mit dem Brunnenbau zufrieden sind.
Diese Woche werde ich hinfahren und mich davon überzeugen. Fotos kommen dann natürlich online.

Der kleine Junge aus dem Brunnendorf mit dem namen Joseph, soll nun operiert werden.
Die Eltern sind einverstanden. In dieser Woche werden sie mit ihrem Kind hierher nach Mahajanga kommen und ihn zur Behandlung ins Krankenhaus bringen.
Klaus Garbers spendete spontan 100 Euro für ihn.

Die Kinder warten auf die Einschulung, in ca. 2 Wochen wird es soweit sein.
Der kleine Roland hat einen Paten gefunden, Detlef Horn.
Für die kleine Leonie ist ein riesengrosses Packet von ihrer Patin Claudia gekommen. Ich glaube diese Überraschung wird gelingen!

Abdul ist heute vorbei gekommen. Sie sind wieder zurück. Morgen treffen wir uns auf einen Plausch.
Bin sehr gespannt, was sie zu berichten haben.

07.08.2005
Die Papiere und der Schlüssel vom LKW sind per DHL von Marco aus Deutschland in Mahajanga eingetroffen.
Der LKW müsste heute, am 07.08.2005 in Tulear eingetroffen sein.
Wir können noch nicht hinfahren. Beide können wir nicht vom Geschäft weg sein. Jens muss den LKW zurück fahren, ich müsste mit, wegen der Unterschrift.
Daher soll eine beglaubigte Vollmacht helfen, dass Jens den LKW auch ohne mich (meine Unterschrift) aus dem Zoll holen kann.
Alfred hat die Transportkosten in Antwerpen bezahlt. Hat auch schon den Transfer des LKW von Tulear nach Mahajanga bezahlt. Einige Kosten werden noch entstehen durch die Reise nach Tulear, den Aufenthalt dort und Sprit bis Mahajanga. Alfred ist bisher für alle Kosten privat aufgekommen.
Was würden wir nur ohne ihn machen?
Die Originaldokumente von Antwerpen sind noch nicht eingetroffen. Ohne diese können wir nichts unternehmen.

Das Benefiz in Crailsheim brachte wenig ein. Eine Band bestand auf Kilometergeld und damit war der größte Teil der Einnahmen futsch. Laut Marcos Bericht, blieben knappe 150 Euro über.

Freunde, die uns in den letzten Tagen besuchten, berichteten, dass im Hafen bei den Auto das Licht und selbst die Klimaanlagen Tag und Nacht eingeschaltet sind, damit beim Verlassen der Halle die Starterhilfe benötigt wird.
Diese bekommt man gegen Geld, umgerechnet 4,50 Euro, dafür wird riskiert, dass die Batterien hinüber sind, die dann wieder mehrere Hundert Euros kosten. Damit zwei Leute ein kleines Nebengeschäft abwickeln können, von ein paar Euros wird ein Schaden angerichtet, der in die Hunderte geht. Idiotisch, aber nicht zu verhindern.
Diese Vorgänge kennen wir vom Hafen in Mahajanga auch.
Sie berichteten auch von Diebstahl aus den Autos und Ausbau von Ersatzteilen. Also dürfen wir keine Zeit verlieren und müssen den LKW bewachen lassen, was auch wieder Geld kostet.

Luc und Abdul sind von ihrer Europareise noch nicht wieder zurück.

Der neue Vertrag für den Brunnenbau ist unterzeichnet.
Der Brunnenbau müsste am 03.08.2005 begonnen haben. Prüfen kann ich es zur Zeit nicht.
Genevieve war da und sollte am 06.08.2005 ins Dorf fahren, Fotos machen, den Kontakt halten.
Sie kam nicht, um das Fahrgeld und Fotoapparat abzuholen. Somit weiß ich auch nicht, ob der Bau begonnen hat. Ich hoffe, die Baufirma hält ihre Zusage ein.

Gestern, am 06.08.2005 war die Fahrt ins Dorf zu den Kindern geplant.
Jens und Sascha, beide krank. Ich konnte nicht vom Geschäft weg. Madam Josiane verabschiedete sich in den Urlaub und der Taxifahrer kam nicht. Also fiel die Fahrt aus.
Nun hängen die Kinder in der Luft. Wir werden sie selbst einschulen müssen. Madam Josiane, die fest zugesagt hatte, sich um alles zu kümmern, kommt erst am Ende des Monats wieder, der Bürgermeister des Dorfes hat auch nichts gemacht. Ich muss wohl meine Enttäuschung über die Hilfe der Madagassen für Madagassen nicht ausdrücken. Nun bleibt wieder alles an mir hängen und ich habe grade im August sehr wenig Zeit..

                                                                            

30.07.2005
Heute war ich im Dorf bei den Kindern. Viel verständigen konnte ich mich nicht, denn Madam Josiane hat mich versetzt, so fuhr ich mit dem Taxi allein raus.
Ich wußte, sie würden alle ihre neuen Sachen tragen (weil die Fotos damals nichts geworden sind) und würden auf uns warten.
Also fuhr ich los.
Zuvor machten wir Halt in Mahabibo, dort gibt es zahlreiche kleine Verkaufsstände.
Ich hatte Sandalen versprochen und diese wollte ich noch kaufen, in verschiedenen Größen, damit wir sehen können, welche Größen erforderlich sind.
Ein normales Paar Sandalen kostet zwischen 10.000 und 20.000 FMG. Doch die Verkäufer sahen nur meine Hautfarbe und dachten wohl an das Geschäft ihres Lebens. Keine Ahnung, wie auch immer, die verlangten den 3-fachen Preis. Mit meinem wenigen Worten malagasy versuchte ich ihnen klar zu machen, das sei für madagassische Kinder, doch Fehlanzeige, die gingen vom Preis nicht runter. Also ging ich zum nächsten Stand.
Auch hier das gleiche Spiel.
Ich war ärgerlich. Ärgerlich, dass sie mich über den Tisch ziehen wollen, ärgerlich über mich, dass ich ihnen nicht auf madagassisch sagen kann, was ich davon hielt.
Nunja, wir fuhren weiter. Als der Taxifahrer an einer Tankstelle hielt, sah ich einen Schuhstand und nutzte die Gelegenheit. Endlich. Ich hatte Glück. Der Verkäufer nannte mir reale Preise und ich kaufte gleich 6 Paar in unterschiedlichen Größen.
Auch Kekse wurden eingekauft. Sind besser als Bonbons, dachte ich mir.
Als wir ankamen im Dorf, sass die Oma von Florance vor ihrer Hütte. Und meinte Florance ist schon beim Treffpunkt mit den anderen.
Ich versprach ihr auf meinem Rückweg noch einmal bei ihr vorbei zu sehen.
Also fuhren wir weiter Richtung Treffpunkt.
Einige Kinder kamen dem Auto entgegen gelaufen, wir sammelten sie ein, sie konnten das letzte Stück mitfahren.
Alle hatten die neuen Sachen an. Ich gab Georgette das Jeanskleidchen und noch einen gelben Rock und ein buntes Oberteil, das ich für sie erstanden hatte.
Das Jeanskleid gefiel ihr wohl nicht so gut, aber beim Anblick des gelben Röckchens und des Shirts erhellte sich ihr Gesicht zu einem breiten Grinsen.
Na bitte! Auch diese kleine Dame ist glücklich.
Dann stellten sich alle Kinder auf, die einen Paten haben und zeigten sich im neuen Dress. Nach einer kleinen Kekspause nahm ich die Kiddis zur Seite. Nun begann das Schuhe aussuchen und anprobieren.

 
Ich wusste, dass sie warten...

Die Schuhe fanden alle einen neuen Besitzer. Ein Paar blieb übrig, es war zu klein. Ich fand ein Kind, dem es passte und somit war auch dieser eine Euro nicht verschwendet.
Mit malagasy-französischem Kauderwelsch erklärte ich noch, dass ich dann kommenden Samstag wieder komme mit Madam Josiane.
Wir fuhren zurück zur Oma von Florance.
Das Auto voller Kinder, die sich freuten ca. einen Kilometer mit dem Auto fahren zu können.
Die Oma von Florance baut immer mehr ab. Ich (privat) gab ihr wieder etwas Geld (umgerechnet ca. 2 Euro) für Lebensmittel. Kommende Woche werde ich ihr Reis mitnehmen und Fisch.
Das kanns nicht sein, dass wir die Omas durchfüttern, das ist mir klar. Aber was wird aus Florance, wenn die Oma nicht mehr ist?
    
 
Nadja, Florance, Martine und Jaqueline.

Martine ist mein Patenkind, ganz persönlich meins. Sie hat 14 Geschwister und wird nun mit 10 Jahren endlich eingeschult. Sie ist ganz stolz.


Florance, Nadia, Martine, Georgette und Jaquline mit neuen Sandalen.

                                                                            

28.07.2005
-
Das Benefiz am 23.7. in Crailsheim im El-Ritmo war ein Flop. Ein paar Spendengelder gingen ein, eine Band wusste nicht, was ein Benefiz ist und kassierte ab. Übrig blieben 150 Euro. Zu wenig, um den Transport des LKW zu bezahlen.
Marco zahlte von diesem Geld Schulden zurück, denn er hatte den LKW “auf Pump” gekauft und abgemeldet.
Auch die Fahrkosten und den Sprit für den LKW innerhalb Deutschlands finanzierte er, nach seinen Aussagen, durch Spenden und auf “Pump”. Also ging aus diesen ganzen Aktionen kein Euro für Madagaskar!

Der Brunnenbauer gab einen neuen Vertrag ab. Dieses Mal detaillierter, aber auch teurer, denn der neue Platz bedingt eine tiefere Bohrung.

-Madam Josiane fand heraus, dass der Bürgermeister von Ankazomenavony nicht die Wahrheit sagte. Er sagte ihr, er hätte alle Geburtsurkunden beantragt.
Doch das zuständige Amt weiß von nichts. Nun kümmert sie sich selbst darum.
Außerdem sprach sie mit dem Amt für die Schulanmeldungen, für die staatliche Grundschule ist keine medizinische Untersuchung erforderlich.
Am Samstag sind wir wieder in Ankazomenavony. Ich kann eine gute Neuigkeit mitnehmen, ein Pate hat sich für Roland gemeldet.
Diesen Samstag wollen wir Sandalen mitnehmen.

- Fast täglich bin ich nun mit der Ankunft des LKW beschäftigt.
Wir haben den Transfer des LKW’s von Tulear nach Mahajanga beantragt.
Das heisst, wenn alles klappt, und unser Transiteur Roland gibt sich große Mühe, dann holen wir den LKW verplompt aus dem Hafen von Tulear und fahren ihn nach Tana.
Dort werden die Zöllner gleich die Unterlagen für den LKW selbst bearbeiten, dann gehts weiter nach Mahajanga. Hier soll dann die “Visite” (Besichtigung durch den Zoll) erfolgen.Die Rechnung habe ich schon bekommen: 1800 Euro bisher. darin enthalten sind der Transfer, die Gebühren für Zoll, die Verzollung des Inhalts und auch die Visite.
Nun kommt noch der Betrag der Verladung vom Schiff in den Hafen dazu und irgendein Spritgeld, sowie der Lohn für Roland selbst.
Allerdings ist diese Summe bis morgen, Freitag, dem 29.7. zu zahlen.
Bisher weiß ich nicht, wie.

- Ein Engel namens Alfred sprang ein für die Bezahlung der Transportkosten von Antwerpen nach Tulear.Die Rechnung von Organitrans kam gestern. 3648 Euro.
Alfred hat heute überwiesen und wird diese Summe vom Verkauf des LKW`s zurück bekommen.Herzlichen Dank, Alfred!

- Haben wir alles in allem eine bewegte Woche hinter uns, die viele Termine brachte, viele Rechnungen und Sorgen, aber auch Freude und Lichtblicke.

- Abdul und Luc waren am Wochenende in Crialsheim. Sie wurden first Class untergebracht und die Rechnung dafür zahlte Detlef H., der schon öfter als Helfer in Erscheinung trat. Herzlichen Dank! 

-Abdul und Luc hatten einige Begegnungen, für die Marco im Vorfeld sorgte.
Sie trafen interessante Menschen, sahen sie einige Betrieb an, u.a. Daimler-Ceysler in Stuttgart und auch Schulen. Ich denke, sie werden Deutschland in guter Erinnerung behalten und das ist sehr wichtig, auch für unsere weitere Zusammenarbeit hier vor Ort.

- Vereinzelt gehen noch Spenden ein, doch ich habe im Moment wenig Zeit, mich dem zu widmen.

- Alfred in Deutschland betreibt die Gründung weiter, d.h. die Satzung muss noch vom Finanzamt auf Gemeinnützigkeit bestätigt werden.
Für ihn ist das auch schwierig, denn die Woche über ist er in Erfurt in seinem Amt und da bleibt nach Feierabend wenig Zeit, sich um diese Sachen zu kümmern. Er ist derzeit auch privat sehr eingespannt.
Wir sind täglich in Kontakt.

- Genevieve ist wieder aufgetaucht. Sie kommt am Montag und wird dann die Überwachung des Brunnenbaus für uns übernehmen. Sie wird den Kontakt halten. (Hat sie aber leider nicht gemacht)

- Am Samstag fahre ich mit Madam Josiane wieder ins Dorf zu den Kindern.
Ich muss was tun, wegen der Großmutter von Florance, sie macht mir Sorgen, denn sie baut immer mehr ab.

                                                                              
 

23.07.2005
-
Madam Josiane war da und sie übernimmt die Formalitäten und Arztuntersuchungen für die Einschulung.

-Mr. Luc und Mr. Abdul sind nach Paris abgeflogen, melden sich nach ihrer Ankunft telefonisch.

-Marco in Crailsheim plant ihr Programm, sie sollen den Aufenthalt in Deutschland in bester Erinnerung behalten und möglichst viele Kontake bekommen, vieles ansehen.

- Am Morgen des 22.07.bekomme ich die Nachricht, sie haben den Zug nach München verpasst. Doch sie werden am Abend dann eintreffen.

- Am Nachmittag eine gute Nachricht:
DER DEUTSCHE PARTNERVEREIN ist endlich eingetragen und registriert! Nun kann Alfred ein Konto eröffnen und die Gemeinnützigkeit bei Finanzamt beantragen.

- Während wir den Antrag schreiben, um den Zoll für den ANTSIKA- LKW in Mahajanga abwickeln zu dürfen, meldet sich Marco. Er ist auf dem Weg Luc und Abdul von München abzuholen.

- Am Abend habe ich Kontakt zu einem Vereinsmitlgied Detlef Horn, er wird die beiden Gäste in Crailsheim in einem anderen Hotel unterbringen, besser und auf seine Kosten!
Herzlichen Dank!

- 23.7.2005 wir starten 9.30 Uhr und sind am Nachmittag nach Panne und Irrwegen endlich im Dorf Antanamivony.
Ein neuer Platz für den Brunnen wird gesucht, und gefunden.
Mit den Leuten vom Dorf wird besprochen, dass 3 Leute täglich helfen und dass anschliessend auch 2 Familien für die Pflege des Brunnens verantwortlich sein werden.
Es soll IHR Brunnen werden.



- Das Kind auf dem Foto (siehe weiter unten) wird untersucht und eine OP ist erforderlich.
Wir werden die Kosten übernehmen.

 Die Mutter hat Angst vor der OP und den Kosten.

Am Abend des 23.07.2005 findet in Crailsheim das Benefiz statt zugunsten “Antsika”. Wir drücken beide Daumen für einen vollen Erfolg!

                                                                                    

18.07.2005
Die Mutter von Leonie war hier und fragte, wie es mit der Einschulung weitergeht.
Wir werden jeder Familie zur Feier der Einschulung Reis spendieren. Die Kinder bekommen noch einmal Kleidung zur Einschulung und die notwendigen Schulsachen.
Unsere erste Einschulung soll ein gutes Erlebnis werden.

Am 15.07.2005 waren wir im Dorf Ankazemavony. Da der Film letztens nichts geworden ist, Mussten wir bescheid geben, dass alle Kinder noch einmal beim nächsten Treffen die neuen Sachen präsentieren.
Es ist im Dorf auf dem Land so, dass sie die neuen Sachen nicht jeden Tag tragen.
Also nicht wundern, dass sie immer noch so rumlaufen...
Dieses Mal war auch Georgette anwesend.
Die Oma von Florance gefällt mir garnicht. Sie ist abgemagert, hat nichts zu essen. Ich liess ihr Geld da, aber ich mache mir Sorgen um Florance.
Ich denke, wir müssen eine Lösung finden, wie wir helfen können.
Martine übernehme ich selbst mit einer Patenschaft.
Sie ist eines von 15 Kindern der Familie und ein absoluter Härtefall. Es verbleibt nur wenig Zeit, um einen Paten zu finden, deshalb habe ich einfach die Patenschaft selbst übernommen. Mit ihren 10 Jhren ist es höchste Zeit, dass sie zur Schule geht.


Unsere kleine süße “Lumpenbande” *g* von links nach rechts:
Nadia, Florance, Generica, Georgette, hinten: Martine und Jaqueline:


Der LKW geht nach Tulear. Das heisst, in 3 Wochen wird er ankommen und ich muss dorthin. Das heisst auch, ich muss hier Aufgaben abgeben.
Die Einschulungen wird Madam Josiane organisieren müssen.
Um den Brunnen wird sich Genevieve weiter kümmern.

Unsere geschäftlichen Aktivitäten müssen wir innerhalb der Firma aufteilen.
Der LKW hat erstmal erste Priorität.

Stephan und Frieda haben sich angekündigt. Die Studenten der Sonderpädagogik wollen ihr Praktikum bei “Antsika” absolvieren.Aufgabenstellungen haben wir genug, dazu folgt später ein extra Bericht. Wir werden euch ihre Aufgaben und Arbeit hier präsentieren und auch ihre Ergebnisse. Sie werden eine wertvolle Hilfe für unsere weitere Arbeit sein. Wir erwarten sie für 6 Monate ab November.

Elfi hat sich bereit erklärt mit ihren Studenten, die die Videoproduktion bei ihr lernen, Videofilme von den Einschulungen zu drehen, die wir den Paten zum Download zur Verfügung stellen werden.(Hat sie leider nicht gemacht)

In Crailsheim ist Marco derzeit dabei für den 23.7. Bands zu organisieren, die beim Benefiz auftreten. Luc und Abdul werden dort sein und Marco hat bereits ein Programm zusammengestellt.


08.07.2005
Ist viel passiert in der Zwischenzeit.
Am 25.6. 2005 waren wir im Dorf Ankazemavony bei den Kindern.
Das Taxi hatte Panne, nach 2 Stunden Vertröstungen, nahmen wir verärgert ein anderes Taxi, als wir ankamen, waren nur noch wenige Leute dort. Sie waren alle gegangen.
Dem Bürgermeister erzählten wir unser Pech, wir übergaben den Reis für den Nationalfeiertag.
--
Am 26.6.2005 verfolgte uns das Pech weiter.
Wir fuhren mit dem anderen Taxifahrer vom Vortag nach Maravaoy um nach Antanamivony weiter zu fahren. Die Strecke wurde schlechter, die Laune unseres Fahrers wude auch schlechter. Sagte er noch am Morgen, er kenne die Strecke, er fährt auf jeden Fall bis hin, hielt er nun auf freiem Feld ca. 8-10 km bis zum Dorf.
Er drehte um. Was nun?
Wir hatten drei Säcke Reis dabei und wollten diese zum Nationalfeiertag übergeben.
Genevieve stieg aus und setzte den Rest des Weges zu Fuss fort.
Hätte ich Vertrauen zum Taxifahrer gehabt, hätte ich ihm gesagt, er soll den Reis zurück nach Mahajanga bringen oder uns am Abend wieder abholen...
Aber drei Säcke Reis sind eine große Versuchung, auch für einen Taxifahrer.
Wir entschieden also, dass Genevieve ins Dorf geht und den Leuten dort berichtet.
Ich fuhr unverrichteter Dinge die 110 km wieder zurück nach Mahajanga.
--
Die folgende Woche vom 27.6. bis 30.06.2005 stand voll unter der Sammelaktion für den LKW. Marco schaffte es, den LKW zu kaufen und fuhr damit am 02.7.2005 zur Fusion nach Berlin, um weitere Spenden zu sammeln.
Während dessen bereitete Peter in Aachen den Abtransport der gesammelten Computer vor.
--
Am 02.07.2005 fuhr ich erneut ins Dorf Ankazemavony.
Da Madam Josiane verhindert war, nahm ich dieses Mal einen Freund mit, der einigermassen madagassisch spricht. Wir freuten uns auch, waren sehr erfolgreich.
Wir verteilten die mitgebrachte Kleidung für die Kinder und nahmen 5 weitere Kinder auf. Am Nachmittag brachte Jean-Yves den Film zum Entwickeln.
--
Am 04.07.2005 fuhr Marco von der Fusion bei Berlin nach Aachen.
In Aachen packten sie am frühen Morgen des 05.07.2005 den LKW voll, machten ihn reisefertig und um 14.00 Uhr war er an Bord, als das Schiff ablegte.
Marco trampte zurück und kam am 06.07.2005 wohlbehalten wieder in Crailsheim an.
--
Am 06.07.2005 wies Alfred die Transferüberweisung des gespendeten Brunnengeldes an.
Ich hatte Brunnenbauer gefunden. Sie haben die Anzahlung für Material erhalten und Genevieve hält den Kontakt zum Dorf und wird den Bau beobachten.
Wir wollen so schnell als möglich wieder ins Dorf fahren, aber hier ist viel Arbeit liegen geblieben, die in der Zeit der Stromausfälle nicht erledigt werden konnte.
--
Am 07.07.2005 konnte ich den Studenten Stephan und Frieda schreiben, dass sie als Praktikanten herzlich willkommen sind. Wir haben uns Aufgabenstellungen überlegt, damit ihr Aufenthalt für Antsika nutzbringend wird.
--
Am 08.07.2005 wollte Jean-Yves den Film und die Fotos abholen. Keine Fotos!
Der ganze Film verdorben!
Die ganzen Fotos der letzten Reisen und Fahrten, der Kinder und Geschenke, alles umsonst, bzw. keine Fotos!
Sehr ärgerlich, aber nicht zu ändern. Nun können wir noch mal alle Kinder aufnehmen, die einen Paten suchen und die Kinder, die neue Kleidung erhielten, bitten, sich noch einmal mit diesen neuen Sachen für ein Foto zur Verfügung zu stellen.
Das dauert. Denn beim nächsten Treffen in der kommenden Woche am 16.7. können wir erst diese Bitte aussprechen.
Es gibt keine Verbindung zum Dorf, kein Strom, kein Telefon.

Aber erfreulich war der Besuch von Luc und Abdul am 08.07., die Mitteilung, dass sie dienstlich am 18.07.2005 nach Paris fliegen werden und damit die Möglichkeit gegeben ist, dass sie das Benefiz am 23.7. in Crailsheim zugunsten “Antsika” persönlich mit ihrer Anwesenheit unterstützen können.
Da wir wieder Strom haben, habe ich die normaler Kamera doch wieder in die Ecke gelegt, ein verdorbener Film reicht als Lektion...
Die Digitalkamera ist da doch besser :o)
Hier ein Foto von der Besprechung am 08.07.2005.

 Detlef, Abdul, Luc und ich

                                                                            

24.06.2005
Es hat sich viel getan !
Wir konnten Marco gewinnen und haben damit wirklich einen Treffer gelandet!

Dieser Wirbelwind hat es fertig gebracht in kürzester Zeit den fehlenden Geldbetrag für den Brunnenbau aufzutreiben!
Wir können also anfangen!
Am Sonntag, dem 26.6.2005 ist Nationalfeiertag in Madagascar. Man feiert 45 Jahre Unabhängigkeit!
Einen besseren Anlass gibt es kaum, den Leuten im Dorf Antanaminvony die gute Nachricht zu überbringen und ihnen auch 3 Säcke Reis zu spendieren!

Wie wir in der Rundmail berichtet haben, werden aber auch die anderen Projekte weiter verfolgt:

Die Grundschule in Ankazomenavony soll Tische und Bänke bekommen!
Wir haben mit der Direktorin gesprochen und mit dem Hausmeister. Bis zum neuen Schuljahr, soll der Klassenraum komplett sein.

 Der Bürgermeister

 Hier wohnen die Lehrer,

Die Bedarfs-Liste für das Krankenhaus in Mahajanga wurde Dank Marco aus Crailsheim endlich übersetzt!

Beim letzten Besuch in Ankazomenavony haben wir weitere Kinder aufgenommen.
Die für Florance und Georgette gekauften Kleider waren zu klein.
Dafür freuten sich Giselle und ein anderes kleines Wesen über ein neues Kleid.

 Ein neues Kleid für diese junge Dame..

Am 24.6. fahren wir wieder dorthin und haben auch dann Reis im Gepäck als Geschenk für unsere Familien zu ihrem Ehrentag.

 Mehr als 70 Leute erwarteten uns

Wir werden berichten!
Zu den Kindern hier entlang ! >>>
Klick<<

Die nächste grosse und eilige Aktion ist die Sammelaktion!
Wie ihr wisst, ändern sich die Zollgesetze im September.
Nun versucht Marco das Unmögliche!

Einen LKW für “Antsika”!
Peter hat ca 100 Computer für uns gesammelt, Kleiderspenden werden mit an Bord sein, dank  Marco und wie wir hoffen, auch einige Sachen für die Schulen und für das Krankenhaus in Mahajanga.

                                                                              

18.06.2005
Heute waren wir im Dorf. Ca. 70 Menschen warteten auf uns. Ich erschrak, so viele Kinder. Unsere Süßigkeiten, die wir immer dabei haben, reichten nicht.
Wir haben Fotos gemacht von den nächsten Kindern auf der Liste.

Georgette war nicht da. Warum, konnte ich nicht herausfinden.
Aber Jaqueline war da mit ihrer Mutter, auch Florance und der kleine Roland.
Das Gespräch mit der Mutter von Jaqueline und Marie ergab, dass sie nicht erlaubt, dass Marie zur Schule geht. Wir versuchten, sie zu überzeugen, dass es auch für Marie sehr wichtig sei, Lesen und Schreiben zu können. Sie ist schon 14 und muss arbeiten gehen. Wir baten darum, dass sie wenigstens für ein Jahr zur Schule geht, aber auch das soll nicht sein.
Ich wollte Marie selbst sponsern, damit sie lesen und schreiben lernen kann.
Aber wir hatten keinen Erfolg.
Für Florance, Jaqueline und Georgette hatten wir Kleider gekauft, allerdings zu klein :o( Ich hatte sie kleiner in Erinnerung und nur das Kleid für Jaqueline passte.
Wir versprachen, dass wir am nächsten Samstag wieder kommen, dann mit den Kindern einkaufen fahren, sie müssen die Sachen anprobieren, damit wir nicht wieder Fehlkäufe machen.
Die zwei Kleidchen, die zu klein waren, haben wir anderen Kindern gegeben.
Die posierten auch sofort für ein Foto.

Die Fotos müssen noch entwickelt werden, dann stellen wir sie online.

Mit der Direktrice der Grundschule führten wir ein Gespräch. Die Kinder sitzen auf dem Fussboden beim Unterricht. Wir wollen Tische und Bänke organisieren. Das Problem ist die Größe des Raumes, die Anordnung, denn es müssen Plätze für 50 Kinder da sein.
Der Handwerker der Schule will diese Woche Bescheid geben, was das Material kostet und dann haben wir einen Überblick, wie viel der Spaß kosten wird und wie viele Tische und Stühle wir sponsern können.

Von FID gibt es noch nichts Neues. Wir werden in der kommenden Woche noch einmal nachfragen. Sammeln weiter und notfalls müssen wir halt den Brunnen selbst bauen!

Marco hat einen Biergarten in Crailsheim. Er hat unser Projekt entdeckt und eine Spendenaktion gestartet. Gestern und heute wird bei einem Kulturabend mit einem argentinischen Musiker, Geld für Antanamivony gesammelt.
Laut seiner Mail hat er bereits 260 Euro zusammen!
Hier ein Foto vom gestrigen Abend:



                                                                            

17.06.2005
Habe die Fotos bekommen von Leonies Besuch bei uns, vom Einkauf für Alice und auch von Genevieves Reise nach Antanamivony.
Auf den Fotos ist ein krankes Kind abgebildet. Es sieht schlimm aus. Wenn wir wieder in Antanamivony sind, werden wir sehen, wie wir helfen können.

Die Fotos von Alices Kommunion bringt Madame Josiane morgen mit. Wir sind morgen verabredet, wir wollen zur Schule und Tische und Bänke verabreden für die Klassenräume und die Kinder besuchen: Georgette, Florance und Jaqueline.
Ich hoffe, dass wir sie nun endlich wiedersehen!

                                                                            

15.06.2005

Die Situation hat sich verändert. Wir haben mit dem Strom arge Probleme. Die Regierung hat mit Krawallen und Unruhen zu tun.
Von FID haben wir noch immer keine Nachricht. Auf Nachfragen bekommen wir die stereotype Antwort: “Wir arbeiten daran.”
Nun, es hilft nichts, Geduld ist gefragt.

Mittlerweile war Genevieve noch einmal im Dorf Antanamivony und benachrichtigte die Menschen dort über den Stand der Dinge. Damit auch sie wissen, dass wir warten und Geduld haben müssen.

Im Moment geht nichts so richtig weiter, alles hängt vom Strom ab.
Da die Fahrt nach Antanamivony sehr kostspielig ist, möchte ich erst wieder hinfahren, wenn wir konkrete Ergebnisse aufweisen können. Sonst gehen die Spenden für Fahrtkosten drauf und das kann nicht Sinn und Zweck sein.

Da wir in den letzten Wochen nicht berichten konnten, hier eine kleine Zusammenfassung:

Leonie hat eine Patin gefunden. Wir haben Leonie eingekleidet. Die Fotos sind noch nicht entwickelt. Leider hatte unsere Digicam keinen Akku (kein Strom).
Fotos folgen.

Alice hatte Kommunion und wir haben ihr dank ihrem Paten, die Kleidung in Weiß gekauft.

7 neue Sorgenkinder wurden aufgenommen.


Nadia, Jean Francis und Gisele

 Besuch am 11.06.2005 in Ankazomenavony


Leider hat das das Treffen mit den Familien von Jaqueline, Georgette und Florance noch immer nicht geklappt.
Auch in der Grundschule kommen wir nicht weiter, wir wollen Tische und Stühle besorgen, doch die Treffen verliefen bisher erfolglos.
Die Direktrice war nicht da.
Die Hütten der Lehrer sind abgebrannt und im Moment hat man dort andere Sorgen.

Mit dem Behindertenverband kommen wir nicht weiter. Durch die Stromplobleme ist die politische Lage ziemlich angestrengt, da sind Mr. Luc und Mr. Abdul mehr in Tana im Ministerium als in Mahajanga anwesend.

                                  

21.05,2005
Ich erhielt einen Brief der PLAE in Marovoay. Er ist in Französisch geschrieben und ich muss ihn übersetzen lassen.

Ein grosser Fehler passierte uns bei Leonie.
Das Kind sieht aus, wie ein Junge...ähm, ja als ich jetzt die Daten übertrage sehe ich...es ist ein Mädchen. Ich hoffe, die Patin zieht ihre Förderung deshalb nicht zurück!

Abdul und Mr. Luc kamen zu uns. Sie haben Neuigkeiten von FID. Diese Organisation hat ihre Mittel natürlich auch geplant für ihre Projekte. Aber sie wollen helfen und es gibt Möglichkeiten, darüber werden wir am Montag mit ihnen beraten.

Heute Abend kommt der Vizepräsident zu uns auf die Terasse. Er hat von Luc und Abdul gehört, was wir hier machen und in einem ersten Gespräch habe ich ihn schon kennen gelernt. Heute abend nun wollen wir reden, was wir hier in Mahajanga tun können und wie die Hilfe aussehen kann.
Wir werden seine Hilfe bei weiteren Projekten oder auch Problemen erhalten.

                                      

20.05.2005
Wir schliessen den Mitgliederbereich wieder.
Transparenz ist wichtig, doch betreff Brunnen gibt es Informationen, die ich nicht ohne weiteres der breiten Öffentlichkeit zugänglich machen möchte.
Lest bitte hier den zusätzlichen Bericht über das Gespräch mit der PLAE in Marovoay. Diese Organisation wird von der deutschen KfW Bank finanziert und bekommt Fördermittel in Millionenhöhe. Ihr könnt mein Entsetzen über dieses Gespräch sicherlich nachvollziehen.
Mein Bericht über den Kontakt mit der PLAE, Dr. Matthias Goergen.
In den Tagen danach fanden wiederholte Gespräche statt, mit Mitgliedern des Vereins hier in Mahajanga, mit den Personen, die dabei waren und mit dem Senator selbst.

Für uns steht fest, unser Geld reicht nicht aus, um den Brunnen selbst zu finanzieren.
Wir wollen zwar nicht mit der PLAE zusammenarbeiten, sehen aber kaum eine andere Möglichkeit.
Am Donnerstag sprachen wir mit FID, einer Entwicklungsgesellschaft, die mit finanziellen Mitteln aus den USA arbeitet.
Wir zeigten das ärztliche Attest und die Fotos. Der Direktor von FID bekam diese Dokumente von uns und fuhr am Freitag, dem 20.05.2005 nach Tana zu seinem Vorgesetzten. Wir warten nun auf die Antwort, ob FID das Projekt finanziert und baut.
Wenn die Antwort positiv ausfällt, dann baut FID dort im Dorf 2 Brunnen und würde schon nächste Woche mit den Arbeiten beginnen. Sie erklärten mir, dass sie den Brunnen in die Nähe der Reisfelder bauen und der Brunnen das ganze Jahr Wasser führen wird. Es wäre nicht notwendig, bis Oktober zu warten.
Wenn das klappt, dann müssen die Spender und Helfer abstimmen, was mit dem Geld passiert, ob es zurückgezahlt wird, oder einem anderen Projekt zugeführt wird. Wir werden dann Vorschläge unterbreiten.

                                      

14.05.2005
Wir waren gestern im Dorf Antanamivony. Lest den Bericht hier
<<HIER<<
Bis Ende Mai muss im Dorf ein Kommittee gebildet werden, bis Juni muss ein Antrag eingereicht werden. Wir streben die Zusammenarbeit an mit einer Entwicklungshilfegesellschaft, die schon einige Brunnen und in Antanamivony auch ein Lagerhaus für Reis gebaut hat.
Der Brunnen wird sehr teuer, so dass wir hoffen, von dieser Organisation die Restfinanzierung zu bekommen.Unser veranschlagtes Geld von 400 Euro reichen auf keinen Fall. Realistischer sind mehr als 2000 Euro. Nun denn...

12.05.2005
Am Morgen fuhren wir wie verabredet zum Dorf.
Kommende Woche wollen wir dann mit der Direktorin der Schule sprechen. Der Bürgermeister sagt ihr Bescheid.
Florance, Georgette und Jaqueline waren nicht da. Alle Hütten waren verschlossen. Madam Josiane fragte im Dorf nach. Die Leute dachten, wir würden erst nächste Woche kommen. Also hat der Nachrichtenbetrieb versagt.
Wir werden also nächste Woche noch einmal hinfahren.
Bei dieser Gelegenheit lernten wir Roland kennen, Ist 5 Jahre alt, soll zur Schule gehen. Wir stellen ihn heute schon vor.
Madam Josiane ging mit dem Bürgermeister die Liste durch, die er uns überreichte, mit weiteren Kindern in Not.



Die Familien auf der Liste werden erst noch geprüft und dann werden wir im nächsten Meeting abstimmen, welche Kinder im Internet vorgestellt werden.
Morgen gehts raus in die Brousse zum “Dorf ohne Brunnen”...

                                      

11.05.2005
Für Jaqueline wurde eine Puppe gekauft und 2 Bälle, einer für die Kinder im Dorf und einer für die Kinder in der Schule. Da wir am 12.5. fahren wir ins Dorf Ankazomenavony. Richtig geschrieben? Muss ich nachschauen...
Bebe kam wie verabredet vorbei und wir besprachen den Termin für die Fahrt am Freitag nach Maravaoy und ins Dorf Antanamivony. Sie sagte, wir fahren 2 Stunden mit dem Taxi Brousse, noch einmal eine halbe Stunde und dann 10 km zu Fuss bis zum Dorf.
Ich habe mir vorgenommen zuerst ins Dorf, dann zur PLAE, am Samstag noch einmal ins Dorf und am Abend zurück nach Mahajanga. Das heisst 4x 10 km zu Fuss...
Habe gehört, das soll jung halten...schätze aber ich werde als alte Frau platt und fix und fertig zurück kommen.
Dieter sagte, wir werden über einen See fahren, dort sind Krokodile...LOL
Bin gespannt, ob ich Tiere sehen werde. Werde noch zusätzlichen Fotoapparat mitnehmen, denn ich möchte den Laptop nicht mitnehmen und auf der Kamera habe ich nur für 12 Fotos Speicherplatz.

Am Abend kamen endlich auch Luc und Abdul. Sie brachten die Papiere für den Verein “Antsika” !!! Wir können nun für 3 Jahre in ganz Madagascar offiziell arbeiten!
Sind offiziell eingetragener Verein! Nach Aussage von Luc Isaac und Abdul.

                                      

10.05.2005
Formulare für die Kinder wurden entwickelt, Sparbücher angelegt.
Geld aus Deutschland ist eingegangen: 1.193.895 Ariary( 5.969.475 FMG).
Durch stundenlange Stromsperre ging nicht viel.
Noria und Alice waren noch einmal da, Alice holte ihre Bluse ab, die sie vergessen hatte. Am 12.5. wollen sie noch einmal kommen und sich in den neuen Sachen vorstellen.

                                  

09.05.2005
Heute waren die Mädchen da, wie versprochen fuhren wir einkaufen. Beide wurden begleitet von zwei älteren Schwestern. Noria und Alice waren bei unserer Rückkehr richtig glücklich. Der Einkauf selbst hatte nicht lange gedauert, es schien so, als hätten sie die Sachen schon tagelang beobachtet, die sie begehrten.
  
Mir war es eine Freude.

Als wir zurückkehrten, wartete schon Bebe auf uns. Sie hatte wenig erreicht, aber das machte nichts, denn wir hatten ja mit Dr. Matthias schon gesprochen. Übrigens brachte sie uns auch den Namen und seine Telefonnummer.
Wir verabredeten uns für den Mittwoch erneut, da wir die Reise am Freitag absprechen müssen. Sie sagte, wir fahren 2 Stunden mit dem Taxi Brousse, dann noch einmal mit einem anderen Bus, gefolgt von einem Fussmarsch von 10 km Länge. Es gibt in Maravaoy keine Taxen, keine Autos zum mieten oder dergleichen.
Halleluja, das kann heiter werden.

Weiß nicht, ob heute Spendeneingänge zu verzeichnen waren, denn Alfred ist nach Berlin gefahren. Ich hoffe, er schaut morgen auf das Konto und gibt Meldung.

Die Satzung müsste bei Ina sein. Oder schon wieder bei Alfred im Postkasten.

                                      

08.05.2005
Überraschend kamen Madam Josiane und die Kinder Alice und Noria auf die Terrasse.Eigentlich waren sie für den Nachmittag angekündigt.
Das minderte die Freude aber nicht, denn so oft wurden die Termine verschoben.
Endlich können wir dem Paten Klaus Lotz etwas berichten.
Es wurden Fotos gemacht und die Verabredung für morgen angesetzt. Wir wollen zusammen einkaufen gehen. Begleitet wurden sie von ihrer grossen Schwester Jean Darc mit ihrem Baby. Auf dem Foto seht ihr vorn links Gastelle (Vereinsmitglied), Madam Josiane (Vereinsmitglied), Jean-Darc mit Baby Fredo, Alice, Noria und mich.

              

Am Abend kam Dr. Matthias G. auf die Terrasse. Habe ihn wegen des Brunnens gefragt.
Er klärte mich auf: Die PLAE (so heisst es richtig) kämpft seit Jahren gegen die Erusion im Gebiet um Maravoay. Sie  haben verschiedene Projekte, darunter...BRUNNENBAU!
Ich sagte ihm, dass wir vorhaben am Samstag nach Maravoay zu fahren und die PLAE sowie das Dorf zu besuchen. Das passt gut, wir werden ihn dort auch treffen.

                                  

07.05.2005
Detlef fährt heute noch einmal raus zum Fischerdorf und versucht den Preis für den neuen Brunnen zu erfragen und den Brunnenbauer ausfindig zu machen, der den gebaut hat.
Habe Herrn Dr. Matthias G. angeschrieben mit der Bitte behilflich zu sein, bezüglich des Baugrunds und welche Meinung er hat, welche Brunnenbauweise am Besten wäre.

Habe überlegt, dass es gut wäre, wenn doch mehr, als der reine Brunnenpreis an Spendengeldern zusammen kommt, denn wir haben ja Ausgaben für Fahrtkosten, Genehmigungen usw., die in den 400 Euro nicht enthalten sind.

                                  

06.05.2005
Abdul und Luc sind nicht gekommen. Luc ist noch immer krank.
Es geht nichts weiter, also warten auf kommende Woche.
Die Spendenaktion läuft gut. Die Spenden treffen nun nach einander ein.
Täglich wird in Deutschland das Konto abgefragt und jeder Eingang sofort in der Shoutbox auf der Eingangsseite bekannt gegeben.

Gute Neuigkeiten für den Brunnen.
Wollten mir die Brunnenbauer noch einen Preis unterjubeln, der jenseits von Gut und Böse liegt, das Drei- bis Vierfache des ursprünglich genannten Preises...So hat Detlef nun ein Fischerdorf gefunden, die gerade einen Brunnen gebaut haben. Er fragte, ob ein Brunnen 15 Mmio fmg kostet, die lachten und sagten, dafür bekommt man 3!
Na bitte, war meine Vermutung richtig. Bebe hatte den richtigen Preis genannt, nur ihr Bruder will ein dickes Geschäft machen. Und der zweite Brunnenbauer war die Oberhärte, der wollte einen Brunnen anbieten zum vierfachen Preis, aber ohne Stahl im Beton, da dieser ja rostet und das Trinkwasser verdirbt...LOL...

Peter unser Vereinsmitglied in Deutschland schrieb zu diesem Problem Folgendes:
"Ich weiss gut wo so Probleme sind. Ich habe Bauing studiert . Und ich kann dir zu dem Brunnen zweierlei sagen: Ein Brunnen aus Stein ist nicht automatisch weniger stabil als einer aus Beton.”
"Stahl ist bei Beton ein Muss, damit Beton tatsächlich besser hält als Stein."
"Es ist in einem Flusstal möglich, aber SEHR unwahrscheinlich, dass der Boden sich scherend bewegt. Das heißt dass sich zwei Schichten mehr oder weniger horizontal verschieben. Ist das der Fall, kannst Du aber auch einen Betonbrunnen vergessen, wenn der im falschen Bereich liegt. Es macht VIEL mehr Sinn einen geeigneten Ort zu suchen an dem der Brunnen ungefährdet stehen kann."
 "Dass die Brunnenbauer tatsächlich wissen wann Beton nötig ist und wann nicht, halte ich für ein Märchen. Dazu gehört auch mehr als ich kann. Und ich habe es immerhin studiert. Es ist zwar eigentlich Geologie gefragt an so einer Stelle, aber Bodenuntersuchungen gehören zum Bauing Studium durchaus dazu. Ich halte es gelinde gesagt für Unsinn, dass da wirklich Steine nicht halten sollen. "
"Aber möglich ist es. Ein Brunnenbauer der nicht einmal sagt man soll einen fragen der sich damit WIRKLICH auskennt, will allerdings nicht den günstigsten, sondern den für IHN besten verkaufen. Frag den Geologen. Es ist möglich dass er es sogar sagen kann ohne da hin zu fahren. Ein Bauingenieur kann dir das aber ebenso gut sagen. - Ein Brunnenbauer kann das NICHT."
"Ich nehme an er hat gesehen dass da eine Deutsche hinter dem Auftrag steht und reizt aus was herauszuholen ist. Lass dich bloß nicht veralbern."

Nein, nein, keine Sorge. Wir lassen uns nicht abzocken und nicht veralbern.

                                      

05.05.2005
Habe gestern abend mit Alfred und Sabine den Chat eingeweiht. Er funktioniert gut und dann beim Supergau habe ich mich schlapp gelacht. Nach diesem furchtbaren Tag gestern etwas Aufmunterung.
Heute läuft nichts, hier ist Feiertag . Das heisst ich komme endlich dazu den Papierkram zu machen, der sich hier türmt.

Mal was erfreuliches: Elfi fliegt derzeit nach Tansania. Sie ist in Tana und hat mir die Daten von dem Projektmitarbeiter geschickt. Sie schreibt, er sei auch in Tana und sie trifft ihn heute abend. Kommende Woche ist er wieder in Mahajanga und fährt dann weiter nach Marvoy.Ich hoffe, ich kann ihn beschwatzen, dass er mit ins Dorf kommt und wegen dem Brunnen Auskunft gibt, welche  Bodenbeschaffenheit und welche Bauweise daher angebracht ist. Und das möglichst kostenlos...Das sind meine Sorgen.

Dieter will mir helfen Stofftiere zu bekommen für die nächsten Kinder.
Ina schreibt, das sei nicht richtig, ich würde die Dorfgemeinschaft spalten, weil die einen Kinder Plüschtiere bekommen und die anderen nicht..
Ja ist nun mal so, die einen bekommen einen Paten, die anderen nicht. Das eine Dorf bekommt einen Brunnen das andere nicht.
Ich stelle ihre Mail, wenn ich ihre Erlaubnis habe ins Forum dann könnt ihr diskutieren.
Konsequenz wäre dann NICHTs zu machen, dann kann ich keinen benachteiligen. Na toll.
Ist wohl nicht mein Tag heute.

                                  

04.05.2005
Scheint so, als ob der Brunnen alles andere in den Schatten drängt.
Hatte Stunden langes Gespräch mit Bebe und Brunnenbauer. habe auch 2. Brunnenbauer dazu geholt, war etwas ungeschickt, aber es ging um die Konstruktion und um den Preis, welche Genehmigungen man braucht usw.


Mit einem Problem wurden wir konfrontiert, dass ich unter dem Thema Brunnen noch ausführlich schreiben werde. Und zwar Tradition, Glauben und Totenkult.
Ein sensibles Thema, das man nicht unterschätzen sollte.
Habe von zwei Organisationen Antwort erhalten...werde sie noch zur Diskussion stellen.
Was ist sonst noch passiert?
Die Liste des Krankenhausbedarfs ist weg..habe ich verlegt. Werde sie neu anfordern müssen, geht aber erst kommende Woche, da Madam Josiane telefonisch nicht zu erreichen war.
Mr. Luc ist krank, liegt im Bett, Abdul macht seine Termine, hatte auch keine Zeit. Der Termin mit Behindertenverband und Patenkinder ist wieder verschoben.
Ärgerlich!
Ich bin auch krank und habe Fieber, aber ich ziehe das hier durch.
Möchte die Mails nicht lesen, wenn ich mich 3 Tage mal nicht melde..
Ansonsten komme ich nicht weiter. Alles bremst. 
Das Misstrauen in Deutschland bremst, hier gehts nicht schnell genug voran.
Daszu kommt unser normaler Betrieb, der schon vernachlässigt wird.
Mehr Transparenz geht nicht und ich habe keine Lust mehr auf diese skeptische Haltung, das zieht Energie und macht müde.

                                      

03.05.2005
Wir haben es gestern nicht geschafft, zur Bank zu gehen. Wie immer kommt alles anders.Unser Hauptbuchhalter hat uns beschäftigt.

Schleppend kommen die ersten Spenden an.
Wir haben jetzt 60 Euro für den Brunnen.

Als Bebe heute da war, sagte ich ihr, dass wir den Brunnen bauen werden.
Sie erzählte uns einige Details und wir sehen uns nun vor einem Problem der ganz anderen Art.
Werde heute Abend noch das Forum einrichten, so wir Strom und Internet haben, damit wir dieses Problem diskutieren können, vielleicht kommt ein entscheidender Hinweis.

                                      

02.05.2005
Weitgehenst Vereinsfreier Tag: ich muss die Löhne dringend ausrechnen...
Wenn wir es zeitlich schaffen, dann auch ein Konto für den Verein in Madagascar anlegen.

                                      

01.05.2005
Die Hilfeaktion in der Schreibbar läuft auf vollen Touren.
Durch einen Artikel bei Single:de konnte ich auch dort Helfer finden.
Ina hat sich bereit erklärt die Kleiderspenden zu lagern bis zum Abtransport.
Ich hoffe,das Problem können wir auch bald einer Lösung zuführen.
Habe wieder einige grosse Organisationen angeschrieben.
Die Antworten könnt ihr nachlesen.
Die Deutsche Humanitäre Stiftung geht von 20-30 Euro im Monat Patengelder aus.
Das wären im Jahr 240 bis 320 Euro, das empfinde ich persönlich als sehr viel.
Für die Familien ist Nahrung dabei. Das finde ich nun wieder nicht richtig, denn so lernen sie zu nehmen. Das ist nicht Hilfe zur Selbsthilfe.
Besser wäre doch den Eltern Arbeit zu besorgen.
Dieses Thema werden wir diskutieren müssen. Das sollen alle entscheiden.
Ich bin gespannt auf weitere Reaktionen der erfahrenen Hilfeinstitute...
Wenn alle Zusagen eingehalten werden, müssten wir bereits 200 Euro für den Brunnen zusammen haben. Doch das allein wird nicht reichen, denn die Fahrten dorthin, die Bauaufsicht usw. werden auch Kosten verursachen.
In einem Forum habe ich gepostet betreff Brunnen und dort kamen gute Hinweise.
Wir werden ihnen nachgehen und dann berichten.
Erfreulich ist die Patenschaft für unser 5. Kind die Jaqueline. Freue mich darauf, ihr die Nachricht zu überbringen.

                                      

30.04.2005
Eine Mail von “Netzwerk Afrika Deutschland” erreichte uns.
Detlef hatte gestern ein Gespräch mit Madagassen betreff Brunnenbau. Diese meinten, es sei sehr gefährlich für uns als Weiße dorthin zu fahren, denn die Dorfältesten könnten sich angegriffen und angeklagt fühlen. Warum?
Weil es keinen Brunnen gibt und alle krank sind und sie eigentlich die Verantwortung tragen. Sie könnten beschämt, abweisend aber auch aggressiv reagieren.
Wir sollten doch lieber erstmal Madagassen hinschicken, die dort vor Ort klären, was notwendig ist. Baugenehmigung, und den Willen der Dorfältesten abchecken.
Wenn der Weg frei ist, so meinten sie, können wir dann selbst hinfahren.
Wir wollen helfen und müssen aber auf die Befindlichkeiten der Bewohner Rücksicht nehmen. Was nun?
Es bleibt spannend.

                                      

29.04.2005
In der Nacht schrieb ich verschiedene international tätige Oragnisationen an. Es sind noch nicht alle empfohlenen dabei, doch der Anfang ist gemacht und ich bin auf die Reaktionen gespannt.
Der Freitag war für Geschäftstermine frei gehalten, doch das grosse Thema ist der Brunnenbau.
Weitere Helfer meldeten sich bezüglich Kleiderspenden.
Alle liegengebliebenen Mails wurden beantwortet.
Die Schreibbar informierte mich über eine weitere Aktion zugunsten des Projektes und des Dorfes Antanamivony in der Brousse.

                                      

28.04.2005
Wir waren mit Madam Josiane und Rondro, meiner Dolmetscherin im Dorf bei den Omis und Florance und Georgette.
Auf der Fahrt dorthin überlegte ich mir, dass sicher andere Kinder auch dort sein werden und wir haben nur die Teddybären für die beiden Mädchen.
Hier bekamen wir keine Kuscheltiere, so gab ich diese beiden, ein Mitbringsel vom letzten Deutschlandaufenthalt. Also kauften wir noch 5 grosse Tüten Bonbons und 5 Tüten Bisquits.
Vor dem Haus von Georgettes Oma sassen viele Menschen. Einige erkannten uns und winkten. Die Fahrt dorthin war schon nicht mehr so anstrengend. Ich freute mich so sehr sie wiederzusehen und ihnen die Nachricht zu überbringen.
Doch wir drehten erst eine Runde und fuhren zum Dorfcheriff.
Hintergund: Hier gibt es immer wieder Kindesmissbrauch durch Touristen oder Ausländer. Man muss sensibel mit diesem Thema Kinder umgehen. Wir wollten dem Dorfchef sagen, was wir vorhaben, wer wir sind. Der freute sich und kam gleich mit uns zum Haus der Grossmutter.
Florance und Georgette bekamen die Fotos der Paten und die Teddybären. Wir erzählten noch mal allen, was wir machen, was wir fördern wollen und welche Unterstützung sie bekommen werden.
Ein weiteres Kind war dabei, das wir gern aufgenommen hätten, doch die Mutter will erst mit dem Vater sprechen, ob der einverstanden ist.
Dann haben wir noch die Bonbons verteilt. Florance hatte gleich Ärger mit einem kleinen Jungen, der den Teddy haben wollte. Doch sie drückte das Kuscheltier an sich. Ich gab dem Kleinen zu Trost ein paar Bonbons und der Ärger war vergessen.
Noch ein Gruppenfoto, auf das nicht alle draufpassten, deshalb 2 Fotos :o)






Und es ging weiter zur Schule. Diesmal MIT Kindern und MIT Lehrerin. Wir machten auch hier Fotos und  verteilten unsere Süssigkeiten.
Die Kinder waren ganz super leise und schrieben weiter an ihren Übungen.

Jedes Kind flüsterte ein “Misotscha” (Danke) und schrieb weiter.
SEht euch die Fotos an unter Schulpatenschaften >> Grundschule!

Der Termin am Nachmittag mit TV und Presse wurde verschoben. Auf nächste Woche.
So bleibt heute nur noch ein Treffen mit Genevieve wegen dem Brunnenbau in dem Dorf mit den kranken Kindern.

Ich werde berichten.
Es sind wieder Spenden eingegangen. Grossartig.!

Alfred will heute noch mal den Herrn Häde vom Finanzamt anrufen, ob er nun grünes Licht gibt für die Satzung. Dann können die Statuten endlich per Postweg verschickt werden..

                                      

27.04.2005
Der Tag war wie das Leben selbst, Höhen und Tiefen. Doch die Höhepunkte wiegen die Niederschläge auf.
Die Verabredung mit dem Behindertenverband fiel ins Wasser, ins Behördernwasser...
Sie kamen nicht, wir warteten. Monika online genauso..
Mein Laptop extra draussen online aufgestellt, um den Kontakt mit Berlin live zu haben. Nichts. Anruf. Sie sind noch am Block (Verwaltungshochhaus) und kommen nicht weg. Okay, der Termin muss verschoben werden auf nächste Woche.
Wir enttäuscht, Moni enttäuscht.

Madam Genevieve, die Dame mit dem kranken Dorf kam pünktlich.
Das Gespräche dauerte sehr lang.
Sie erzählte folgendes:
Das Dorf heisst: Antanamivony, es liegt zwischen den Gemeinden Ambolumoty und Marosakoa. Es hat 342 Einwohner, aber keinen Brunnen-
Das Dorf hatte schon einen Kostenvoranschlag machen lassen. Es kostet ca. 5 mio FMG, das sind umgerechnet ca. 400 Euro.
Die Krankheit heisst hier: Bilharziose - durch verfaultes Wasser, sie pinkeln Blut. Die Dame sprach von Amöben. Sorry, ich bin kein Arzt. Alle sind krank, haben Fieber sind schwach. Auch die Kinder.
70 % der Einwohner sind Kinder unter 16 Jahren.

5 km weiter ist der nächste Arzt in Ambolumoty.
er hat nur Montags Sprechstunde
3 km weiter ist noch einer in Marosakoa, der hilft so gut er kann.
Es sind Reisbauern, verkaufen sie keinen Reis, können sie die Medizin nicht bezahlen, die kostet 4900 FMG (ca. 0,39 Euro)
Für Eau Vive ist kein Geld da.
Sie trinken das Wasser vom Reisfeld. Durch den Regen wird Unrat in die Reisfelder gespült, von denen sie ihr Wasser nehmen.
Die Bauzeit für den Brunnen wäre ca. 1 Monat.
Der Revierchef (sowas wie ein Bürgermeister) heisst Kalainirina Edd Herman.
Detlef sagte spontan zu, nächste Woche mit raus zu dem Dorf zu fahren. Selbst sehen, was da los ist. Genevieve will morgen noch einmal herkommen und wenn sie Fotos auftreiben kann, bekommen wir morgen welche, ansonsten muss ich warten, bis Detlef draussen war.
Das Dorf ist 110 km von Mahajanga entfernt. Nicht einfach, 80 km Piste und die letzten km keine Strasse.

Irgendwie sind wir ratlos, aber trotzdem entschlossen, etwas zu unternehmen.
Genevieve sagt: Gott hat sie erhöhrt, sie ist nicht mehr allein mit der Sorge um diese Kinder.Sie hat jeden Abend gebetet, dass er ihr helfen möge.
Ja, und nun beten wir auch, dass er uns hilft.

Die Schreibbar.com hat uns nicht nur verlinkt, sie haben uns auch eine Ecke eingerichtet. Marie zeigt ihre blaue Hand :o)
Arno hilft wahnsinnig. Ich habe mich so gefreut. Das gibt Auftrieb.
Bei einem Eintrag im Forencafe erzählte ich von dem Dorf, weil ich mit den Gedanken noch immer dort bin und weil ich finde, dass 400 Euro einfach machbar sein müssten, irgendwie. Vielleicht Kirchen, kirchliche Organisationen, andere Organisationen?
Habe schon überlegt, selbst das Geld aufzutreiben, doch wir sind im Moment nicht in der Lage, so viel abzugeben. Einige grössere Ausgaben stehen noch an und die muss ich erst abwarten. Die Steuer für 2004 und die Visumverlängerungen...
Mir geht alles durch den Kopf und mein Hirn rattert Möglichkeiten durch, wie es machbar wäre. Da kommt die Ankündigung von Arno, er will den Brunnenbau mit seinem Autorenforum unterstützen.
Detlef hatte auch diese Gedanken, habs ihm angesehen. Er will sich hier niederlassen und kann die Kosten der nächsten Wochen auch schlecht einschätzen.
Das sind die Höhen des Lebens, wenn man auf den Weg geschickt wird und siehe da geht eine Tür auf und jemand reicht dir die Hand. 
Danke.

Ja, da haben wir es wieder. “Mein Dienst” hat den Account gesperrt, obwohl freigeschaltet war und Alfred bezahlt hat. Die haben die Sperre nicht umgestellt, bzw. aufgehoben. Oberpeinlich !
Habe dieses Team angeschrieben. Schliesslich war die Bezahlung ersichtlich, der Tarif wurde angezeigt. Also hat dort einer geschlafen...
Ich gehe jetzt auch...schlafen.
Reicht für heute. Diese Mischung aus Ärger und Freude.

                                  

26.04.2005
Sieht ja fast so aus, als würden wir nichts tun :o)
Der Shop ist online mit mehr als 200 Produkten. Mordsmäßige Arbeit.
Der Flyer wurde übersetzt und wird heute kopiert und verteilt.
Die Schreibbar, das Autorenforum, hat uns nicht nur verlinkt, sondern der Boardbetreiber hat sogar eine Patenschaft übernommen !
Danke, Arno!
Der erste Geldtransfer ist unterwegs.
Am Mittwoch kommen Vertreter des hiesigen Behindertenverbandes und der Taubstummenschule in Mahajanga.
Moni (Vereinsmitglied) will den Kontakt herstellen zu einer Behindertenschule in Berlin.Sie sagt, diese sei sehr interessiert.
Das ist prima, dann werden wir hier schnellen Erfolg haben.

Heute fand die erste Sitzung des Vereins statt. Die Übergabe der bisherigen Patenschaften wurde diskutiert.
Das wird wohl eine anstrengende Woche. Morgen nachmittag die Behindertenschule und 3 andere Termine, sowie eine Dame, die von einem Dorf berichtete, das dringend Hilfe braucht.
Am Donnerstag Vormittag hinaus in die Brousse und am Mittag zu den anderen Kindern, die Patenschaft überbringen...mit TV, Radio und Presse.
Der Freitag ist für Geschäftstermine reserviert.

                                      

23.04.2005
Wir sind planmäßig 9.00 Uhr abgefahren. Ca. 30 Km. ging es stadtauswärts in die Pampa.
In brütender Hitze kamen wir an.



Keine Kinder. Ausgerechnet heute ist keine Schule , sonst ist jeden Samstag Unterricht, doch heute waren die Lehrer zu einem Seminar in der Stadt.
Hmm.



Wir fotografierten und fuhren weiter.Das Dorf zieht sich hin. Immer wieder einzelne Hütten. An der Strasse standen Hütten, die wir gleich besuchten.
Wir unterhielten uns mit den alten Frauen. Es stellte sich heraus, dass wir einige der Kinder in unsere Förderliste aufnehmen können.
Die zwei Großmütter machten einen sehr netten Eindruck.
Ich mochte sie auf Anhieb.
Dann wollten wir noch eine Familie besuchen, die auf der Liste von Madam Josiane steht. Doch der Weg wurde immer schlimmer. Aus Mitleid mit dem Taxifahrer, brachen wir die Fahrt ab.
         
4 weitere Kinder stehen nun auf unserer Sorgenkindseite.
Am Donnerstag vormittag fahren wir noch einmal hinaus.

Soweit zu unserem Ausflug am heutigen Morgen.
Am Abend kam Mr. Luc mit den Papieren für den Verein. Wir können nun offiziell arbeiten und ein Konto eröffnen.

Der Mitgliederbereich ist fast fertig. Morgen geht die überarbeitete Webseite online.


                                      

22.04.2005
Der interne Mitgliederbereich ist fast fertig.
Das Forum muss noch installiert werden. Und dann muss es mit Leben angefüllt werden.
Dabei können alle helfen :o)
Der Direktor der Schule war heute da und hat sich erkundigt, ob wir schon was Neues haben...leider nein.
Übrigens: DER VEREIN IN MAHAJANGA IST GEGRÜNDET! Seit gestern abend !
HAAAAAAAAAA!!!!!!!!!
JUBEL!
Morgen früh um 9.00 Uhr gehts raus in die Pampa. Zu dieser kleinen Schule.
Die zwei neuen Kinder wurden schon online vorgestellt.
Echt krass, was wir da gesehen haben. Wenn ich da an die Kinderzimmer in Deutschland denke, wie Kinder aufwachsen sollten...
Ich wünsche mir Spender für diese zwei süßen Kinder. Sind beide sooo niedlich.
Das Mädchen hätte ich am liebsten mitgenommen.
Es war sehr heiss an diesem Tag und sehr anstrengend.

                                      

20.04.2005
Die Webseite hat nun ein kleines Gästebuch. Nichts besonderes, aber funktionell.
Eine Mailingliste soll entstehen und verschiedene andere Dienste genutzt werden.
Es soll die Möglichkeit bestehen, die Seite einem Freund zu empfehlen, sich in die Mailingliste eintragen zu können und den Newsletter zu bestellen.
Ein interner Bereich für die Vereinsmitglieder soll entstehen mit einem Chat, in dem man sich treffen und ungestört austauschen kann.
Das Formular bereitet noch Probleme.

                                  

19.04.2005
A
m Mittwoch haben wir Termin bei einigen Familien. Das heisst, spätestens am Donnerstag sind die neuen Sorgenkinder online.
Am Samstag haben wir Termin (endlich) in der Brousse (Pampa) im Dorf mit der Grundschule, die Förderung und Patenschaft suchen.
Einen Termin im Krankenhaus haben wir noch nicht. Die neue Direktorin hatte noch keine Zeit. Josiane, die Mitglied im Verein ist und im Hospital arbeitet, wird heute noch einmal bei der Direktorin nachfragen.

                                      

18.04.2005
Wir waren mal wieder offline.Alle Termine durcheinander.
Madagascar...
Was lehren solche Tage?
Gelassenheit!

Gestern in den Abendstunden dann die tolle Neuigkeit:
Klaus Lotz tritt nicht nur dem Verein bei als Mitglied, er übernimmt die Patenschaft für die zwei Sorgenkinder!Das Geld wurde bereits angewiesen und ich kann es kaum erwarten den Müttern die Botschaft zu überbringen!

                                      

13.04.2005
Wir sind noch immer offline.
Nach dem Pech gestern, ist die Freude heute riesengroß.
Der Senator persönlich war da. mit Mr. Luc und Mr. Abdullah.
Ja, er ist sehr interessiert, wir haben uns mehr als 1 Stunde unterhalten. Supernetter Mann. Kein Wunder, dass er bei der Bevölkerung so beliebt ist.Das Gynasium liegt ihm auch am Herzen, er war dort Schüler.
Sind seit wenigen Minuten wieder online.
Ist halt 3. Welt, da darf man nicht meckern.

                                  

12.04.2005
Wir haben die fehlenden Gründungsmitglieder in Deutschland gefunden. Zwei Damen!
Dankeschön an Roswitha und Moni für Eure Hilfe!
Ich sags ja, die Frauen *g*

Neue Erkenntnis: Erst wenn der Verein in Madagascar 2 Jahre besteht, kann er sich zur Organisation erklären lassen und darf erst dann die Spenden zollfrei einführen!
Großes Problem!

Was nun?
Bis September können noch viele Waren zollfrei eingeführt werden.
Das heisst:

Bis Juni haben wir folgendes zu schaffen:

Sammel, sammeln, sammeln !
Geld für Container
Geld für Transport !
Alle Spenden einsammeln und zum Container bringen.
Container nach Antwerpen!
Nächste Schiff in Anwerpen entern und nach Madagaskar entführen *fg*

Das heisst, wir müssen bis Juni alles zusammen haben, das nächste Schiff schnappen und hoffen, dass es vor September eintrifft...
Habe heute nachmittag mit Rondro zusammen einen Termin beim Chef der Region von Mahajanga. So weit ich erfahren habe, ist diese Position höher als der Bürgermeister und höher als der Gouverneur angesiedelt. Bin gespannt!

Weitere 3 Leute haben sich gemeldet und sind dabei. Vielen Dank Susanne, Isidor und Lili.

Um 15.15 Uhr fuhren wir los zum Chef de Region. Er kam mit uns zusammen an, meinte: “10 Minuten!” Nach 2 Stunden warten sagte man uns, er muss zu einer Sitzung des Senats. Wir sahen ihn an uns vorbei rauschen. Das wars.
Na gut, das wird noch öfter passieren. Nicht so wild, wir sind erst am Anfang unseres Projektes.

Ca. 18.00 Uhr waren wir zurück und ich musste feststellen, wir sind offline.
In den Abendstunden verabschiedete sich Bernd Jüncke, ein Mitarbeiter vom Senior Experten Service in Bonn (SES). Sein Einsatz hier ist vorerst beendet.
Er hält unsere Idee für sehr gut und verspricht, uns in Deutschland zu helfen.
 
                                  

11.04.2005
Die erste Dokumentation zum Krankenhaus Mahajanga wurde online gestellt.
Auch Angaben zur kleinen Grundschule wurden eingearbeitet.
Ein deutsches und ein madagassisches Konto wurden provisorisch angegeben.
Sollten bereits Beträge eingehen, werden sie nach Konteneröffnung der Vereine transferiert.

                                      

10.04.2005
Wir brauchen noch immer Gründungsmitglieder in Deutschland.Noch fehlen 2 Unterschriften. Ich bin gespannt.
Madame Josiane war in der Brousse und hat ein Dorf besucht. Die Dorfschule würde sich über eine Freundschaft mit einer deutschen Schule freuen. Sie hat mit vielen Familien gesprochen. 9 Kinder hat sie ermittelt und besucht, viele Notizen gemacht. Eine Sozialarbeiterin von einer Kirche möchte bei uns mitarbeiten.
Fotos und Liste vom Krankenhaus habe ich bekommen. Ein Gespräch mit dem Direktor des Hospitals soll diese Woche stattfinden. In die Brousse werden wir auch diese Woche rausfahren. Ich freue mich drauf, aber andererseits ist das immer sehr schwer, denn man möchte am liebsten alle aus diesem Elend herausholen.
Das geht immer sehr nah.

                                      

09.04.2005
Es regnet.Das heisst, viele Wege zu den Siedlungen werden unpassierbar oder schlecht. Ich hoffe, dass damit unsere Zeitplanung nicht völlig ins Wasser fällt.
Die Satzung für den deutschen Verein steht. Die Satzung für den madagassichen Verein steht auch. Musste heute schon potentielle Spender vertrösten.
An alle die das lesen: Habt etwas Geduld, das “Baby” ist erst ne Woche alt...
Wir tun, was wir können.
Ein Pfarrer registriert schon fleissig Kinder, die bedürftig sind...
Viele Menschen setzen hier die Hoffnung auf uns, also habt ein bischen Geduld und bleibt uns gewogen.

                                      

08.04.2005
Die Termine mit dem Krankenhaus wurden verschoben.
Wie ich es erahnte, beim Upload der Webseite brach die Verbindung ab. Habe sie nun endlich online gestellt.
Ulla ist zu uns gestossen, sie wird in Deutschland als Vereinsmitglied Unterstützung geben.
Ich habe die französische Mustersatzung bekommen und ins Deutsche übersetzt.
Unsere Version werde ich aufsetzen und dann wird sie wieder ins Französische übersetzt.
Die Informationen kommen in den nächsten Tagen, solange heisst es Geduld.
Die Landschule und die ländlichen Arztpraxen müssen erst aufgesucht werden.
Auch mit den Familien der Sorgenkinder werden erst Gespräche geführt. Wir gehen behutsam vor. Wichtig ist, so habe ich immer wieder betont, dass wir nicht hohe Erwartungen und Hoffnungen wecken, denn wir wissen noch nicht, ob wir in Europa Hilfe finden. Wir versuchen es. 

                                      

07.04.2005
Seit gestern abend sind wir offline. Ich kann die Website nicht uploaden.
Die Verwaltungsangestellte aus dem Krankenhaus, unsere Kontaktperson, hat gestern
abend berichtet, dass wir am Freitag sowohl die Bedarfsliste des Krankenhauses bekommen, als auch eine schriftliche Darstellung der Institution. Am Freitag nachmittag haben wir dann einen Ortstermin um die fehlenden Fotos zu machen.
Die Daten der Grundschule bekomme ich erst nächste Woche, denn diese ablegenen Siedlungen werden am Wochenende aufgesucht.
Eine Familie hat angefragt, wegen einer Patenschaft für ein Kind. Die Frau hat 5 Kinder, der Mann ist gestorben. Als ich jedoch hörte, dass sie selbst eine Arbeitsstelle hat und 3 erwachsene Söhne, die auch arbeiten, erklärte ich, dass es kein Notfall ist. Das zeigt mir, dass wir Anträge erarbeiten müssen, die die Familie unterschreibt, in dem sie erklären, über ihre wirtschaftliche Situation wahrheitsgemäß Auskunft zu geben. Wir werden jeden einzelnen Fall genauestens prüfen.
Sorgen macht mir der deutsche Verein, denn ich weiß nicht, was Alfred bisher erreicht hat. Notfalls müssen die Paten auf ein madagassisches Konto überweisen, was jedoch wieder mit extra Überweisungskosten verbunden ist, die nicht sein müssten.
Die Seite ist noch nicht fertig, doch ich stelle sie online.
Heute habe ich die Fotos der Schule gemacht.
Die Satzung wird noch übersetzt.


                                      

06.04.2005
Heute vormittag kam überraschend Monsieur Luc ISSAC, der Assistent des Senats und President der Vereinigung PEACE. Er ist bereit Mitglied zu werden und uns zu unterstützen, so dass beide Vereine zusammen arbeiten.
Er wird uns in der nächsten Woche den Chef der Region vorstellen.
Heute Nachmittag wird ein Pfarrer kommen, wir werden mit ihm über Notfälle reden.
In einem Forum bekam ich den Hinweis auf verschiedene Organisationen.
Mittlerweile haben sich 11 Personen gemeldet. Ein Antrag auf eine Patenschaft für ein Kind liegt schon vor.
Es gibt nichts gutes, ausser man tut es :o)
Ein Termin mit einem Pfarrer wurde vereinbart.Wir wollen ihn für unser Vorhaben gewinnen.

                                                                              

05.04.2005
Erstaunlich, was wir nach bereits 2 Tagen in die Wege leiten konnten.
Bin überrascht und erfreut über die Hilfe, die sich anbietet.
Ich habe bereits die Unterlagen über das Gymnasium auf dem Tisch. Eine weitere Schule sucht eine Patenschaft. Es ist nur eine winzige Grundschule, auf dem Lande, aber warum nicht?
Die Unterlagen vom Krankenhaus bekomme ich in den nächsten Tagen.
Auch Namen von bedürftigen Kindern werden wir erhalten, zwei wurden mir schon genannt, nun werden wir in den nächsten Tagen herum fahren und Fotos machen.
Sieben Gründungsmitglieder haben wir auch. In Deutschland suchen wir noch Gründungsmitglieder.
Mir scheint, der deutsche Verein hinkt hinterher *g*.
Es haben sich heute noch zwei Leute gemeldet, die medizinische Geräte besorgen können.
Toll!
Aber wir brauchen nun auch Lagerplatz.
Alles wird sich finden.
And God is on my side...

                                                                              

04.04.2005
Bei einem Gespräch wird die Bitte an uns heran getragen, zu helfen:
es geht um medizinische Hilfsgeräte. Es fehlt an allem. Vom Verbandsmaterial bis hin zum Krankenbett.
Wie es um das Krankenhaus bestellt ist, wissen wir, seit sich ein Freund von uns am Bein verletzte...
Ich bete zu Gott, dort niemals als Notfall eingeliefert zu werden.
Im letzten Jahr war eine deutsche Ärztin in unserem Internetcafe. Ich half ihr, die Mails abzurufen. Sie erzählte, dass sie das Krankenhaus besucht hat. Sie sagte: “Und die Kinder..” Weitere Worte konnte ich nicht verstehen, sie gingen im Weinen unter. Ja, sagte ich ihr, ich war dort, ich habs gesehen.
Natürlich lassen wir uns nicht zweimal bitten, zu helfen.

Seit 2 Jahren haben wir die Idee im Kopf zu helfen. Wir haben dabei die Kinder im Sinn, die keine Chance auf Ausbildung haben. Durch dieses Gespräch, denken wir, es ist die richtige Zeit, unsere Ideen nun endlich in die Tat umzusetzen.
Es gibt viele Kinder, deren Eltern kein Geld haben, um sie zur Schule zu schicken. Diesen Kindern möchte wir helfen.
Ausserdem haben wir die Idee, den staatlichen Schulen zu Partnerschaften mit Schulen in Deutschland zu verhelfen:
Daraus ergeben sich für beide Seiten Vorteile.

Ich habe einen Aufruf gestartet in einem Forum und bekam sofort Feedback.

Wir müssen zwei Vereine gründen, einen hier in Mahajanga, einen in Deutschland. Für unseren “Antsika” Verein haben wir die erforderlichen 7 Gründungsmitglieder zusammen.

Die erste Schule, für die wir eine Partnerschule suchen, wird das Gymnasium sein. Details über die Situation und den Bedarf bekomme ich morgen und am Mittwoch werden wir Fotos machen.

Am Freitag ist ein Treffen geplant mit dem Sekretär des hiesigen Senators, der mit einem französischen Hilfsprojekt zusammen arbeitet. Wir werden besprechen, wie der Ablauf sein wird, wenn wir in Deutschland medizinische Hilfsmittel bekommen. Er wird sagen müssen, inwieweit er mit der Zollabfertigung und dem Transport helfen kann.