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 finden Sie auch
im Archiv
oder in den Jahresrückblicken

Das Jahr 2011

Dieses Jahr haben wir uns einiges vorgenommen. Alle Kinder sollen medizinisch regelmäßig betreut werden. Die Familien im Dorf Ankazomenavony kennen keinen Zahnarzt... Viele Kinder waren noch nie in der Stadt, obwohl Majunga ca. 20 km entfernt ist...

Sollten nicht alle Links funktionieren oder Fotos fehlen, habt etwas Geduld. In den nächsten Tagen wird die Webseite überarbeitet.

Christina unterwegs zu den Patenkindern

Bericht über die Fahrt ins Dorf Ankazomenavony am 26.Mai 2011

Christina fuhr am 26. Mai 2011 nach Ankazomenavony. Das Dorf isoliert sich immer zunehmender, da die Strecke versandet ist. Nur die großen Autos, wie Geländewagen können dorthin fahren. Sie musste die große Runde machen, um es dort hin zu schaffen und hat sich in der Steppe verirrt mit dem Taxi. Nach ein paar Stunden und Bezugspunkten konnten sie ihre Position bestimmen und sich in die richtige Richtung orientieren.
Für Christina ist jede Reise nach Ankazomenavony, obwohl nur 25 km, ein Abenteuer und das macht ihr viel Spaß.
Dieses Mal bekamen die Mädchen ein « Lambahoany » (Anmk. d. Ü. : traditionelles, langes Tuch) und die Jungen Handtücher. Denn es gab nicht genügend Handtücher in der Boutique und die Lambahoanys sind nützlicher für die Mädchen im Busch. Jedes Kind hat außerdem Waschseife bekommen, um Kleidung waschen zu können, und Handseife für den Körper. Im März bekamen die Kinder bereits Zahnbürsten und Zahnpasta. Sie sind sehr zufrieden und Christina sah ein großes Lächeln auf jedem Gesicht, als sie wieder ging. Die abwesenden Kinder während des Besuches waren : Tania Sandra, Prisca, Moramanana. Diese Kinder kamen am Samstag, den 28. Mai zu Christina, da sie das Geld nicht bei der Direktorin lassen wollte.
Ausnahme:
Christina ließ das Geld von Odilon bei der Direktorin, auf Anfrage der Eltern. Da die Eltern
eine Weile weg sein werden und sich die Direktorin, im Moment, selbst um Odilon kümmert.

 
Lambahoany und Seifen Handtuch und Seifen. Es wurde alles quittiert.






Die Mädchen mit dem Lambahoany und der Seife



Die Jungs mit den Badetüchern


2. Bericht über Patenkinder
Neuigkeiten jedes Kindes:

In der letzten Zeit hat jedes Kind an den Mundhygienekursen des Zahnarztes teilgenommen.
Ebenfalls, während eines jeden Treffens, nahmen sie ihre Zahnbürsten und Zahnpasta mit,
damit der Zahnarzt sich anschauen konnte in welcher Art und Weise sie sich die Zähne
putzen, um sie, falls nötig, zu korrigieren. Auch wurde eine weitere, medizinische Betreuung
durchgeführt während des letzten Termins beim Zahnarzt.
Unten folgt nun eine Tabelle, die die Entwicklung jedes Kindes aufzeigt :
 Gesundheitszustand : Ausgeführte Betreuung nach dem Arztbesuch und Einnahme der
vorgeschriebenen Medikamente.
 Zustand der Zähne : Zahntechnische Informationen nach den Besuchen beim Zahnarzt
 Beobachtungen : Gesammelte Informationen von Kind, Eltern und der Direktorin

Leonie
12 Jahre alt
beste Gesundheit
2 Zähne mit Karies behandelt u. Belag
entfernt
Immer noch so freundlich und frech. Nach
ihrer Mutter lernt sie viel. Sie kümmert sich
um den Abwasch zuhause, das ist ihr Beitrag
zu den Häuslichen Arbeiten.

Brigida
15 Jahre alt
beste Gesundheit
1 Zahnextraktion, 3 Zähne Karies behandelt
Zahnbelag entfernt
Sie ist ein junges, pubertierendes Mädchen
geworden. Sie ist zugleich sehr ruhig und
sanftmütig. Zuhause kümmert sie sich um
die Küche.
 

Lucienne
11 Jahre alt
untergewichtig
gesunde Zähne
Belag wurde entfernt
Zu schüchtern. Sie redet wenig, meinen die anderen Kinder. Zuhause macht sie den Abwasch.

Prisca
11 Jahre alt
beste Gesundheit
4 Zähne Karies behandelt u. Belag entfernt
Begabtes Kind, brav, lernt seine Lektionen.
Hat große soziale Kapazitäten, lächelnd. Sie
hilft ihrer Mutter auf ihre kleine Schwester
aufzupassen und nimmt an den häuslichen
Arbeiten teil. Die Mutter von Prisca quittiert das Geld.
 

Jean Francis
11 Jahre alt
untergewichtig
4 Zähne Karies behandelt, Belag entfernt
hat noch einen Zahnarzttermin
Dynamisch, witzig. Ist ein braves Kind, nach
der Direktorin. Um seinen Eltern zu helfen
passt er jeden Sonntag auf die Zebus auf und
jagt kleine Vögel die, während der Ernte, den
Reis von den Feldern essen.
 

Georgette
11 Jahre alt
untergewichtig, in Behandlung wegen
Malaria,
2 Zähne behandelt wegen Karies, Belag
entfernt; hat noch einen Zahnarzttermin
braves Kind, aber faul. Sie lernt ihre
Lektionen nicht, meint die Direktorin.
Sie wäscht ihre Kleider selbst.


Georgine Larissa
14 Jahre alt
ist mit Hautkrankheit in Behandlung
gesundes Wachstum
7 Zähne wurden behandelt, Belag entfernt
und Mundpflege
Brav und Streberin, sie ist immer unter den
besten Schülern. Sie mag die Schule und
würde sie gerne bis zum Ende verfolgen. Sie
ist auf dem richtigen Weg.
 

Rolland
11 Jahre alt
hat Pilzbefall im Nacken, ist in Behandlung
Billharziose ist vorbei
gesunde Zähne, Belag entfernt, Mundpflege
Braves Kind, intelligent aber zu
unaufmerksam. Jeden Sonntag jagt er die
kleinen Vögel die während der Ernte den
Reis von den Felder fressen.
 

Tania Sandra
10 Jahre alt
von einer Fraktur des Unterarmes genesen,
Rehabilitation des Unterarms in Behandlung
8 Zähne behandelt, Belag entfernt,
Mundpflege
Ihr Arm tut ihr noch weh und sie ist noch
nicht wieder ganz mobil. Sie hustet ein
bisschen im Moment. Da sie nicht anwesend
war während meines Aufenthaltes im Dorf,
hat Christina sie zu sich bestellt. Sie war
krank. Christina hat sie zum Arzt
mitgenommen und sie bekam passende
Medikamente.
 

Soavita
14 Jahre alt
ist mit einer Hautkrankheit in Behandlung
5 Zähne wurden behandelt, Belag entfernt,
Mundpflege
braves Kind, aber lernt seine Lektionen
nicht, meint die Direktorin. Sie wäscht
ebenfalls ihre Kleider selbst.
 

Odilon
11 Jahre alt
Pilzbefall im Nacken ist in Behandlung
3 Zähne wurden behandelt, Belag entfernt,
Ruhiges Kind, nachdenklich. Er jagt auch
Vögel, jeden Sonntag
 

Nadia
14 Jahre alt
ist mit Hautkrankheit in Behandlung
3 Zähne wurden behandelt u. Belag entfernt
Zu unaufmerksames Kind, jugendlich und
ziemlich rebellisch. Zuhause macht sie die
häuslichen Arbeiten, wie die Wäsche, den
Abwasch und den Haushalt.
Nadia mit ihrer Mutter
 

Moramanana
14 Jahre alt
Pilzbefall im Nacken ist in Behandlung
3 Zähne behandelt, Belag entfernt
Bester Gesundheit, er deckt das Zuhause mit
Brennholz ein. Er fischt gerne in den
Sümpfen. Nach der ärztlichen Behandlung ist
er aktiver geworden.
 

Gisele
11 Jahre alt
Hautkrankheit in Behandlung
Sie hatte Wurmbefall und Parasiten, ist jetzt
genesen.
8 Milchzähne gezogen, 2 Zähne Kries
behandelt, hat noch 2 Zahnarzttermine,
Nach ihrer Mutter hat sie zugenommen seit
sie gesund ist. Christina sieht sie rundlicher
und strahlender als früher.
 

Bienvenue
11 Jahre alt
bester Gesundheit
3 Zähne wurden mit Karies behandelt
normales Gewicht
Ernstes und dynamisches Kind. Wie die
anderen Jungen auch, jagt er kleine Vögel in
den Feldern.
 

Florance
15 Jahre alt,
untergewichtig
es sind noch 5 Zähne zu behandeln, sie ist zu
den Terminen nicht erschienen.
Undiszipliniertes Kind, ihre Großmutter
kommt nicht mehr mit ihr aus. Sie war bei
ihrem Onkel, eine Weile lang, aber sie hielt
die Disziplin nicht mehr aus und ist daher
wieder zurück zu ihrer Großmutter. Letztere
erträgt es aber nicht mehr. Daher wohnt sie
im Moment bei ihrer Mutter. Christina
schätzt sie als jugendliche Rebellin ein,
obwohl sie begabt ist. Christina wird noch
einmal Termine ausmachen beim Zahnarzt.
 

Claire Clarissa
12 Jahre alt
Mit Hautkrankheit in Behandlung
untergewichtig
gesunde Zähne
Sehr ruhiges Kind, schüchtern. Um ihrer
Mutter zu helfen, schält sie Reis.













































































































































































































































































































































































Christian

abwesend während des 1. Besuchs
abwesend während des 2. Besuchs
Die Großmutter und seine Mutter sind nicht zum gemeinsam vereinbarten Termin gekommen.



3. Neuigkeiten im Dorf

Die Dorfbewohner benötigen Toiletten. Tatsache ist, sie erledigen ihr Bedürfnis in der Natur,
genauer gesagt in der Nähe der Flüsse oder in der Nähe von Wasserflächen. Sie haben jetzt
einen Trinkwasserspender aber sie waschen ihre Kleider trotzdem im Fluss oder im See.

Die Schule braucht neue Türen und Fenster, diese litten unter starken Windstößen vom letzten
Zyklon. Christina denkt sogar an eine Renovierung. Die Möbel sind auch abgenutzt.
Für den Massivbau der Schule sind die Formalitäten und der Kostenvoranschlag im Gange.
Wir bekommen sie sobald wie möglich.

Die Eltern klagen immer über den Zustand ihrer Häuser. Die Kinder sagen Christina, dass sie
von drinnen die Sonne sehen können. Die Erneuerung der Bedachung in « Satrana » kostet
ungefähr 400.000 Fmg (Vierhundertausend Fmg). Sie haben die Rohstoffe, aber es sind die
Transporte die so teuer sind. Umgerechnet: 40 Euro pro Hütte.

Die Eltern zeigen sich dankbar. Dank uns klagen ihre Kinder nicht mehr über Zahnschmerzen.
Wie ihr aus dem bericht über die Kinder sehen könnt, sind fast alle Kinder noch in
Behandlung. Wir finanzieren die medizinische Betreuung mit Eurer Hilfe, liebe Paten.



Einige Eltern beim Treffen mit Christina

 Gruppenfoto

                                                                                      



Bericht über den Schulausflug am 23. März 2011

Ich freue mich Euch, liebe Paten und Freunde, den Bericht präsentieren zu können.
Bevor ich Euch Ihren Bericht inklusive Fotos übergebe, einen Herzlichen Dank an Sascha für die
Übersetzung.

Christina schreibt:

Guten Tag,
zuallererst fange ich mit den Danksagungen seitens der Eltern der
Patenkinder an. Sie sind wirklich sehr dankbar und danken Euch von ganzem Herzen.
Der 23. März 2011 war ein magischer Tag für unsere kleinen Schützlinge.

Ich bin um 8h früh angekommen in Ankazomenavony, jedes Kind war anwesend sowie ihre Eltern. Sie waren wirklich froh als sie
den Bus sahen und eingestiegen sind um nach Mahajanga zu fahren. Ein paar von ihnen waren schon einmal dort, allerdings zu Fuß, deshalb war die Reise Ankazomenavony - Majunga - Ankazomenavony wieder etwas besonderes für sie. Als sie nach Hause fuhren, konnte ich ihre Zufriedenheit von ihren Augen ablesen.

Der Bus und der Treffpunk
t





Die, an der (zahn-)medizinischen Untersuchung und dem Ausflug,
beteiligten Kinder sind: Florance, Gisèle, Moramanana, Rolland,
Odilon, Bienvenue, Soavita, Lucienne, Brigida, Léonnie, Nadia, Prisca,
Tania Sandra, Georgette, Georgine Larissa. Christian ist nicht
gekommen da er noch in Maevatanana war, obwohl ich seine Mutter und
seine Großmutter benachrichtigt hatte.
Schon die Busreise (über 25 km) war für viele Kinder aufregend

        

Mit den Kindern im Bus


Zunächst ging es zum Zahnarzt:



Beim Zahnarzt
Die große Sache, hat die Zahnärztin festgestellt, ist das prinzipielle
Problem der Pflege. Folgedessen habe ich entschieden, Zahnbürsten und
Zahnpasta für jeden zu kaufen. Die Zahnärztin hat ihnen dann
beigebracht, wie man sich richtig die Zähne putzt.

Jedes Kind hat diverse Folgeuntersuchungen aufgetragen bekommen und muss
(wieder) zu ihr kommen damit sie (die Zahnärztin) sieht, wie das Kind sich die
Zähne putzt. Die Zahnärztin musste bei Moramanana und Brigida je einen
Backenzahn (der 2ten Zähne) extrahieren und 8 Milchzähne bei Gisèle.
Das Ziel war zwar, jegliche Extraktion zu vermeiden aber ihre Zähne
waren wirklich kaputt und sie haben darunter gelitten.
Jedes Kind hat eine gute Betreuung bekommen, je nach Zustand.
Sie hat sogar ihren Fernseher rausgeholt, um die anderen zu unterhalten, die
darauf warteten, dass sie an die Reihe kommen.
Kinder UND Eltern lernen die Bedeutung der Zahnpflege kennen.



Gisele wird ein Zahn gezogen:
Claire Clarissa bei der Zahnmedizinischen Untersuchung:


Tania Sandra:


Nadia:


Moramanana:


Bienvenue:


Odilon:


Rolland:


Und Soavita:
.


Anschließend ging es weiter zum Allgemeinen Arzt:

Kontrolle der Augen bei Bienvenue



Odilon



Gruppenfoto nach dem Arztbesuch:



Nach dem Arztbesuch lud Christinas Mutter zu einem guten Essen ein:
Beim Frühstück
Es gefiel ihnen, was meine Mutter zubereitet hat. Nudeln, Gemüse, viel
Fleisch und verschiedene Kuchen. Ich konnte selber keinen Kuchen
machen aus Zeitmangel. Nach dem Essen haben wir jedem Kind ein Gedeck
gegeben: Teller, Glas, Löffel, Gabel. Die Stimmung des Frühstücks war
sehr farbenfroh und festlich.
    

  


Brigida

    

    


Anschließend ging es mit den Kindern zum Markt, um sie neu einzukleiden:

Beim Kleidungs- und Schuhgeschäft

    

Im Geschäft hatte ich Probleme die Kinder unter Kontrolle zu halten
weil sie sehr aktiv waren. Die Mädchen waren sehr mit der Auswahl
ihrer Schuhe beschäftigt und die Jungs haben über ihren Look
nachgedacht. Viele Mädchen haben dieselbe Kleidung ausgewählt, außer
Florance, Nadia, Georgine Larisssa und Soavita, die die Kleidung
"Trend" bevorzugten. Es war schwer da sie schon ihre eigene Auswahl
hatten und anfingen, Geschmack an der Mode zu finden.
Als Belohnung gab es anschließend an der Seeuferpromenade ein Eis.

Beim Eisverkäufer
Kein Kind hat jemals Eis gegessen. Natürlich, es gibt ja auch keins in
Ankazomenavony. Und für Leonie, die ja aus der Stadt kommt, ist es zu
teuer. Sie haben geschlemmt und es war toll sie so beschäftigt damit
zu sehen und mit der Angst, das Eis könne zu schnell schmelzen obwohl
sie ja den Geschmack genießen wollen.


Bienvenue, Jean Francis, Moramanana, Georgette und Clare Clarissa



Nadia, Lucienne, Tania Sandra und Gisele

    
Nach einem aufregenden Tag, Arztbesuche, neue Kleidung und Eis für alle.


Einige Mütter haben Christina geholfen und die Kinder begleitet.
Das war auch wichtig, um das Vertrauen herzustellen.

Rückfahrt

Die Kinder waren alle sehr zufrieden mit dem Tag. Wir hatten eine Reifenpanne aber die Kinder wurden dennoch 22h zu ihren Eltern
zurückgebracht. Ich selbst bin erst Mitternacht zu Hause gewesen, denn wir sind langsam gefahren wegen der Straße. Ich bin an diesem Tag 2h nachts schlafen gegangen.
Es war ein großartiger Tag, für mich und die Kinder.
Danke.


2. Bericht über den gesundheitlichen Zustand der Kinder

1. Florance

Sehr aktiv und unruhig. Sie ist ziemlich rebellisch geworden. Eine Jugendliche voller Leben, die machen will, was sie will. Es war schwer ihr Kleidung und Schuhe zu kaufen. Sie hat mich durch alle Geschäfte von Mahabibo geschleift. Dem Arzt zufolge ist sie unterernährt im Verhältnis zu ihrem Alter und ihrer Größe. Sie hat auch viel Karies, der behandelt werden muß.. Sie hat noch ein paar Termine beim Zahnarzt.

2. Gisèle
Immer noch so süß und ziemlich
schüchtern. Sie war sehr zufrieden bei
der Rückfahrt aber der Besuch beim
Zahnarzt war nicht lustig für sie.
Sie hatte 8 Zahnextraktionen während
des Tages und sie hatte Angst.
Nach ein bisschen Streicheln und
Versicherungen von mir hat sie sich
beruhigt und ist brav geworden während
der Operation. Sie hat auch
Probleme mit Parasiten und wir haben
ihr Wurmmittel gekauft. Sie ist
wieder glücklich geworden nach dem
Essen, den Boutiquen und dem Eis.
Sie hat ihr Lächeln wiedergefunden
beim nachhause fahren.
 

3. Moramanana
Er war krank, eine Woche vorher, und
hat stark abgenommen. Er hatte
ebenfalls eine Zahnextraktion und war
sehr brav während der
Untersuchung und beim Zahnarzt, trotz
der Extraktion. Der Arzt hat ihm
Lebensmittelzusätze verschrieben um
wieder zu Kräften zu kommen. Im
Vergleich zu den anderen wirkt er
geschwächt.

4. Brigida
Sie hatte Prüfungen an diesem Tag. Wir
musste für sie extra
organisieren und haben sie von ihrer
Schule abgeholt und wieder
zurückgebracht hinterher. Es hat ihr
Spaß gemacht, also denke ich,
dass sie gute Noten bekommen wird.
Leider konnten wir keine Kleidung
kaufen. Sie ging mit meiner Schwester
shoppen am darauffolgenden
Samstag, da sie noch einen Termin beim
Zahnarzt hatte für eine
Backenzahnextraktion. Brigida hat eine
infizierte Wunde an ihrem Zeh.
Antibiotika und "Narbenbilder" wurden
ihr verschrieben und übergeben.

5. Léonie
Sehr frech. Sie war glücklich darüber,
die Kinder von Ankazomenavony
durch Mahajanga zu führen. Sie hat
viel im Bus geredet und die
Interessante gespielt. Sie war sehr
stolz, zeigen zu können, dass sie
in der Stadt wohnt. Die anderen Kinder
haben nur zugehört. Sie hat
sich in der Stadt mit den anderen
Mädchen angefreundet. Während dem
Kauf der Kleider, hat sie ihre
Bekleidung ausgesucht und den anderen
gesagt, dass diese grad in Mode seien,
die kleinen im selben Alter
sind ihr gefolgt. Was die Gesundheit
betrifft, so ist sie voll in
Form, hat aber noch Termine beim
Zahnarzt.
 

6. Bienvenue
Er hat Seh-Probleme und wir müssen ihn
zu einem Augenarzt bringen für
eine präzisere Beratung, vielleicht
muss er eine Brille tragen? Nur
ein Besuch beim Spezialisten kann dies
bestätigen. Er hat auch Karies
und muss wieder zum Zahnarzt. Ich
stelle fest, dass er weniger
abgelenkt ist als früher und ernster
und ruhig.
 

7. Tania Sandra
Nach ihrem Unterarmbruchs braucht sie
Rehabilitation. Es hat gewiss
gut geheilt, aber sie hat schmerzen
wenn sie Bewegungen macht. Sie hat
noch Termine beim Zahnarzt. Ihr
Wachstum ist normal, anhand ihres
Alters und sie entwickelt sich gut.
Wie viele andere, hat sie
Hautkrankheiten. Hautmedikamente
wurden ihr gegeben.
 

8. Nadia
Sie ist das gesündeste Kind. Keine
Zahnprobleme, noch Gesundheitliche.
Gutes Wachstum und Entwicklung. Sie
fängt auch an, einen Geschmack für
ihre Bekleidung zu haben, aber sie hat
schnell gefunden was sie
wollte.
 

9. Soavita
Wie viele andere, hat sie eine
Pilzkrankheit auf der Haut und viele
Karies. Sie hat eine kleine Taille und
ist ein bisschen rund. Der Arzt
hat ihr Wurmmittel verschrieben da
ihre Nägel sehr dreckig sind,
logischerweise hat sie also Würmer.
 

10. Claire Clarissa
Nach ihren Masern ist sie sehr zart
aber stark geworden.
Lebensmittelzusätze wurden ihr
gegeben. Sie hat nur einen Termin beim
Zahnarzt. Sie war sehr glücklich über
den Ausflug denn sie kommt
normalerweise nur zu Fuß nach
Mahajanga um mit ihrer Mutter Tomaten
zu
verkaufen, was natürlich nicht sehr
angenehm ist.
 

11. Rolland
Er ist kräftig und robust, hat wenig
Karies und aber viel Zahnstein.
Er hat ebenfalls Pilzprobleme - auf
seinem Kopf - daher muss er sich
den Schädel rasieren um Salbe und
Antiseptikum aufzutragen, damit es
heilt. Er hat noch weitere Termine
beim Zahnarzt um den Zahnstein
regelmäßig zu entfernen.
 

12. Prisca
Freundlich und verantwortungsbewusst,
hilfsbereit. Sie hat mir während
des Ereignisses geholfen. Wie die
anderen auch hat sie einen
Pilzbefall. Wir haben ihr Salbe
gekauft. Sie hatte Schwierigkeiten
sich für eine Gruppe zu entscheiden.
Da waren Florance und Nadia, (die
großen Mädchen) und Tania Sandra mit
den anderen. Da sie altersmäßig
zwischen den beiden Zeitabständen ist,
hat sie also mir geholfen. Sie
hat noch mehrere Termine beim Zahnarzt
für ihre Zähne.
 

13. Georgette
Georgette ist sehr schüchtern, sie
sagt nichts wenn ich mich ihr
nähere. Vielleicht bekam ihr die Fahrt
nicht so gut, denn sie hat sich
in sich selbst verschlossen. Sie ist
untergewichtig nach ihrer Taille
und ihrem Alter. Sie hat auch viel
Karies und Pilzbefall.
 

14. Odilon
Er ist nicht mehr so kräftig wie
früher. Seit einem Unfall (anm. d.
Ü.: "Schock"?) beim Spielen hat er
Lendenschmerzen. Außerdem
Pilzbefall und Karies. Er konnte noch
einer Zahnextraktion entgehen da
die Zahnärztin einen Backenzahn retten
konnte, der schon kein
Milchzahn mehr war. Notwendige Salben
für seine Schmerzen und
Antipilzmittel wurden ihm gegeben nach
der Visite.
 

15. Lucienne
Sie hatte Reiseübelkeit, es war ihre
erste Reise. Sie hat kein einzige
Gesundheitsproblem, lediglich Karies
aber dafür hat sie noch ein paar
Termine bei der Zahnärztin.
 

16. Georgine Larissa
Pilzprobleme im Gesicht und mehrere
Karies. Sie hat auch lange
gebraucht um ihren "Look" zu finden, da
sie schon eine echte
Erwachsene ist. Sie hat mir erzählt,
dass sie sehr gut ist in
Englisch, in der Klasse und dass sie
einmal später Englischlehrerin
werden möchte.
 





































































































































































































































































Und zum Schluss fügte Christina noch ihrem Bericht hinzu:
Dr. Mino
ONOS n 1019
Boulevard Marcoz Tsaramandroso Ambony
Planung der Behandlung der Kinder der ONG Antsika:
Wiederzusehen am Samstag, 16. April 2011 um 9 Uhr:
1.Georgina Larissa
2.Prisca
3.Marie lucienne
4.florence
5.Claire Clarissa
6.georgette
7.Roland
8.jean francis
9.Soavita
10.Sandra
Wiederzusehen am Samstag, 23. April 2011 um 9 Uhr:
1.Georgina Larissa
2.Jean francis
3.Sandra
4.Rivo franklin
5.Robio Odilon
6.Nadia
7.Oléane
8.Soloniaina Ramoramananana
9.Soaviata
Wiederzusehen am Samstag, 30. April 2011 um 9 Uhr:
1.Georgina Larissa
2.Jean francis
3.Sandra
4.Oléane
5.Soloniaina Ramoramanana
6.Soavita
7.Robio Odilon
Wiederzusehen am Samstag, 7. Mai 2011 um 9 Uhr:
1.Georgina Larissa
2.Jean francis
3.Sandra
4.Soloniaina Ramaromanana
5.Soavita
6.Prisca
7.Florence

Tja und das war er, der große Tag mit den Kindern. Am Anfang war es
stressig aber auch Amüsant. Sogar mir hat es Spaß gemacht mit ihnen.
Für die nächsten Termine beim Zahnarzt habe ich das Geld der Mutter
von Bienvenue gegeben, damit sie die Kinder mitnehmen kann, und den
Fotoapparat meine Schwester, damit sie Fotos davon machen kann.

Ich bedanke mich bei den folgenden Personen, die diesen Tag möglich
gemacht haben:
• Die Verantwortlichen: Alfred, Klaus, Angela für die Verwirklichung
• Sascha Wittkowski für die Übersetzungen
• Allen Paten für ihre Großzügigkeit
• Allen Eltern der Kinder
• Den Müttern die uns begleitet haben
• Meiner Mutter für das gute Essen
• Meinem Bruder Christiano und Christiana für ihre wertvolle Hilfe
• Rivo Rabarisoa für seine Teilnahme
• Dr. Lobo
• Dr. Mino
• Dr. Aro
• Serge Herilanto, ohne ihn hätten wir das Auto nicht aus dem großen
Loch herausholen können
Wir haben viele Fotos gemacht. Ich denke dass ich die Kinder am 7. Mai
2011 wiedersehen werde, da es der letzte Zahnarzttermin der Kinder ist
und ich (Anm. d. Ü.: "sie" oder "ihn"?) sie begleite.
Wir bedanken uns ganz herzlich bei Christina, ihrer Familie und allen, die diesen Ausflug
ermöglicht haben, dabei halfen und ihn zu einem unvergesslichen Erlebnis gestaltet haben.

3. Schulanbau
Zum Anbau für die Schule nur ganz kurz:
Es soll ein Klassenraum angebaut werden, ausgelegt für 40 Schüler.
Dazu benötigen wir eine Kostenkalkulation von der Direktion der Schule, sowie eine Bauerlaubnis.
Unterlagen und genauere Informationen kann Christina erst bei ihrem nächsten Besuch in
Ankazomenavony erfragen bzw. in Auftrag geben.
Wir halten Euch auf dem Laufenden.




                                                                                


1.News in eigener Sache März 2011

1.. Die Webseite

Die Aktualisierung der Webseite hat sich immer wieder hinausgezögert. Schwierigkeiten mit dem
Programm, vorübergehender Ausfall einer Festplatte usw.
Aus diesem Grund bekommt Ihr diesen Newsletter, denn bis die Webseite wieder aktuell im Netz
steht, wird es noch dauern.
Ich werde die Webseite mal wieder von Grund auf „renovieren“.

2. Christinas Besuch in Deutschland

Christina aus Madagaskar weilte Dezember und Januar in Deutschland und Österreich. Sie erlebte
Österreichische Traditionen, wie den Perchtlauf zum Nikolaustag ebenso wie den Besuch
verschiedener Weihnachtsmärkte. Auf die Frage, wie ihr der Weihnachtsmarkt (in Innsbruck)
gefalle, antwortete sie: „Es ist ein Fest“.
Sie bekam eine Sightseeing in München, Schneemann bauen gehört auch zum Programm und
natürlich das Weihnachtsfest im Kreise unserer Familie, sowie den Jahreswechsel im Familien-und
Freundeskreis. Sie lernte beim Treffen in Neustift einige Paten kennen und erzählte von ihren
Besuchen bei den Kindern, von den Patenkindern und ihrer aktuellen familiären Situation. Mit
vielen Geschenken bepackt flog sie zurück nach Madagaskar.

3. Die aktuelle Situation in Madagaskar

Die Bevölkerung verarmt immer mehr. Noch immer sind die politischen Verhältnisse ungeklärt. Der
durch einen Putsch im Jahr 2009 an die Macht gekommene Andry Rajoelina, wurde in keiner Wahl
bestätigt und wirtschaftet das Land herunter. Die Internationale Entwicklungshilfe wurde gestoppt.
Die Weltbank hat ihre Aktivitäten auf Eis gelegt. Letztendlich löffelt die Bevölkerung die Suppe
aus. Zudem ziehen bewaffnete Banden durch das Land. Infolge der Armut steigt die Kriminalität.
Es geht dort ums Überleben. Gestern erhielt ich die Nachricht, dass auch die Pestfälle zugenommen
haben. Hier der Artikel:
http://www.sueddeutsche.de/panorama/seuche-auf-dem-vormarsch-ueberpesttote-
auf-madagaskar-1.1079740

Wenn man nix zum Essen hat, geht man natürlich nicht zum Arzt, denn ein soziales Netz gibt es
dort nicht. Krankenkassen gibt es zwar, aber dort muss der Arbeitgeber den Abeitnehmer anmelden,
freiwillig. Und das machen nur wenige. Auf dem Land kennt man so etwas nicht.
Schlussfolgernd für uns: Wir müssen unsere Familien sensibilisieren und ihre ärztliche Vorsorge
sichern.

4. Der Brunnen

Kurz nach Christinas Rückkehr fuhr sie in das Dorf Ankazomenavony.
Im Dorf musste sie feststellen, dass unsere Initiative, einen Brunnen zu bauen, völlig umsonst war.
Ein Mann, der sich zur Bürgermeisterwahl beworben hat und deshalb um die Gunst der Wähler
buhlt, hat inzwischen einen Brunnen gebaut.
Ich hoffe, der Brunnen wird seinen Zweck auch in der Trockenzeit erfüllen, denn in der Regenzeit
baut man eigentlich keinen Brunnen.
Für uns stellt sich damit die Frage, möchte der Spender seinen Betrag zurück oder realisieren wir
damit ein anderes Projekt.
Christina schrieb:
„Zu meiner großen Überraschung haben sie nicht nur bereits einen Brunnen, sondern
auch drei Hydranten (also ein mechanischer Wasserverteiler). Sie bekamen sie von einem
gewissen Herren, der gerne bei den nächsten Wahlen als Bürgermeister antreten möchte.
In Madagaskar ist das eine Form von Wahlpropaganda die so seit langem praktiziert wird.
Ihre Hydranten wurden Weihnachten installiert und scheinen gut zu funktionieren. Ich
fragte sie, welches Projekt sie jetzt gerne noch realisieren würden da ja schon genügend
Wasser zur Verfügung hätten. Sie wünschen sich einen Anbau für die Schule. Viele Kinder
des Dorfes hören nach der fünften Klasse auf, da sie für die Sechste eine andere Schule
besuchen müssten die sehr weit weg ist (Amborovy, in der Nähe des Flughafens). Ich
habe ein Bild der Hydranten gemacht.“
Für uns stellt sich damit die Frage, möchte der Spender seinen Betrag zurück oder
realisieren wir damit ein anderes Projekt.

5. Der Besuch bei den Patenkindern

Christina schrieb:
„Meine letzte Fahrt war ein richtiges Abenteuer, aufgrund des Zyklons konnte ich nicht
Bescheid sagen und als er weg war, wollte kein Taxi mehr nach Ankazomenavony fahren.
Also bin ich mit dem ....... Fahrrad gefahren, mit einem Freund. Dank diesem Abenteuer
konnte ich die Kinder, ihre Eltern und ihre Lebensweise ein bisschen besser
kennenlernen.“
Hier kommen der Bericht ihrer Reise:

Neuigkeiten von den Kindern

Ich habe einige Kinder zuhause besucht, andere waren dort zu Besuch wo ich war. Es war
ein richtiges Abenteuer und eine Entdeckung da sie ein bisschen weit voneinander weg
wohnen. Zum Glück kennen sie aber gegenseitig die Adressen der Anderen. Ihr
gemeinsames Problem ist der Zustand ihres Hauses. Der Zugang war relativ schwer
(siehe Foto)


Der Weg nach Ankazomenavony



Ihr Begleiter



20 km mit dem Rad in der Regenzeit
Christina besuchte per Rad die einzelnen Familien. Hier kommen zunächst die Fotos der
Auszahlungen und Wege. Diese Wege laufen die Kinder täglich 2x.



Der nächste Weg führt durch einen See...

Nun folgen Fotos und News der Patenkinder:

Bienvenue
Er ist ein Charmeur, das ist der Eindruck den ich von ihm habe. Er ist gut angezogen und lebt bei
seinen Eltern mit acht anderen Kindern. Laut seiner Mutter, haben seine schulischen Leistungen ein
wenig nachgelassen, während des letzten Quartals. Sie hofft, dass er es fortgeschritten (Anmk d.
Ü. : Den Satz habe ich irgendwie nicht richtig verstanden) ins nächste Jahr schafft. Er spielt gern
mit dem Fahrrad seines Vaters. : Bienvenue und seine kleine Pistole mit Plastikkugeln.




Claire Clarissa

Sie ist sehr zierlich und sehr klein, sie spricht nicht viel. Ich habe sie beim Reis stampfen mit ihrer
Mutter gesehen vor ihrem Haus, das eine Ruine ist. Der Zyklon hat das Dach weggerissen. Ihr
Mutter hat mir gesagt dass sie sehr in Panik geraten sind während des Zyklons aber glücklichweise
wurde niemand verletzt. Wie auch Rolland et Florance schlafen sie auch unter dem Bett. Sie hilft
ihrer Mutter sehr bei den Häuslichen Arbeiten. Fotos :



Das Haus von Claire Clarissa;



Claire



Clarissa beim Reisstampfen und Aussortieren; Claire Clarissa ;



Die Mutter von Claire Clarissa
Auszahlung der Unterstützung.

Florance

Weil ich Sonntag kam, konnte ich sie Fotografieren da es kein Schultag war. Florance ist in guter
Gesundheit und sie ist groß geworden. Im Januar ist sie fast ertrunken da sie einen Fluss überqueren
musste um zur Schule zu kommen. Zum Glück bilden sie immer eine Gruppe und ihre Freunde
haben ihr aus dem Wasser geholfen. Florance ist eine gute Schülerin aber sie ist sehr undiszipliniert
geworden da ihre Großmutter nicht mehr auf sie aufpassen kann. Eine Zeit lang wohnte sie bei
ihrem Onkel, aber da es dort sehr diszipliniert von statten geht, ist sie wieder zu ihrer Oma
gegangen und kommt und geht wann sie will. Ich habe ihren Onkel getroffen der die Aufsicht von
Florance erbittet und auf sie aufpassen möchte während der Schulzeit. Ihre Großmutter bittet auch
darum den Bruder von Florance in den Verein aufzunehmen (als Patenkind) da sie für seinen
Unterhalt nicht mehr aufkommen kann. Ihr Haus ist auch eine Ruine wegen des Zyklons und sie
haben wieder angefangen unter dem Bett zu schlafen wenn es viel regnet oder windig ist. Foto :


Florance



Georgina Larissa

Sie ist eine der Besten Schüler ihres Collèges. Im Moment ist sie in der 6., sie geht ins Collège in
Ampitolova (nicht sehr weit vom Flughafen Aborovy), lebt bei ihrer Großmutter in einer kleinen
Hütte in Ankazomenavony und ihr Leben besteht aus ihrem Lernen : sie wacht frühmorgens auf,
bereit das Mittagbrot zu, geht los zur Schule, isst mittags ihr Mittagbrot, macht mit der Schule
weiter am Nachmittag und geht abends nach Hause. Dann macht sie ihre Hausaufgaben und schläft.
So ist es immer – außer Sonntags. Sie würde gerne Extra-Französischstunden machen da viele Teile
im Collège auf französisch sind. Das Dach ihres Hauses tropft viel durch, aber sie haben eine große
wasserundurchlässige Plane gespannt um das Wasser vom Bett abzuhalten. Wenn sie vollgelaufen
ist, schütten sie das Wasser weg und bauen sie wieder auf. Sie ist auch schon groß. Fotos :



die Großmutter von Georgine Larissa ;



Plane als Dach um das Wasser vom Haus abzuhalten :



Georgine Larissa
.


Gisele

Gisèle ist sehr süß und frech, aber doch ziemlich schüchtern. Ihre Großmutter, die sich um sie
gekümmert hat, ist am 22. Januar im Alter von 77 Jahren gestorben. Sie hat die Kette, den Ring und
das Federmäppchen bekommen. Als Haargummi hat sie das Band und die Schleife der Kette
genommen und das steht ihr gut. Sie ist das einzige Kind, das schon einmal bei einem Zahnarzt war.
Ihr Haus ist viel besser als die der anderen. Sie trauert sehr um ihre Großmutter da sie immer mit ihr
zusammen gelebt hat. Fotos :



die neue Verantwortliche von Gisèle (ihre Mutter),



Gisèle mit ihrem Ring, ihrer Kette und anderen Geschenken von ihrer Patin.
Gisele freut sich über Geschenke und Brief ihrer Patin.
Das Geschenkband wird gleich als Haarschmuck verwendet.



Jean Francis

Sein Großvater hat mir erzählt, dass er sehr abgelenkt ist im Moment. Er amüsiert sich viel und
verbringt zuviel Zeit mit seinen Freunden. Trotzdessen sind seine schulischen Leistungen davon
nicht betroffen. Er ist glücklich über sein kleines Auto und bedankt sich dafür. Sein Großvater hofft,
dass er jetzt (mit seinem neuen Spielzeug) mehr Zeit zuhause verbringen wird. Ich konnte sein Haus
nicht sehen, weil sie bei Gisèle waren als ich sie besuchte. Aber sie haben mir gesagt dass ihr Dach
sehr durchtröpfelt.



Jean Francis und sein kleines Auto ;



der Vater von Jean Francis,



Lucienne
Lucienne lebt bei ihren Großeltern, mit Bienvenue, der also ihr Onkel ist. Sie lebt zusammen mit 8
anderen Kindern. Florance, Lucienne und Bienvenue sind also aus derselben Familie. Sie bekam
auch eine Puppe und ist sehr glücklich. Ihrer Großmutter nach ist sie sehr ruhig, häuslich und
ziemlich Einzelgängerin. Sie sind zu elft zuhause. Ihr Großvater hat mir erzählt, dass er immer
bereit ist ein weiteres Kind in die Familie aufzunehmen, solange es den Regeln des Hauses folgt.
Fotos :



Lucienne und ihre Puppe vor ihrem Haus.



Nadia

Nadia ist immer noch so hübsch. Sie wird ihre Prüfung, für das Collège im Juni, machen. Sie ist die
Älteste und wohnt immer noch zusammen mit ihrer Großmutter. Mit dem Extrageld das wir letztes
Jahr gaben haben sie ihr Dach repariert, aber wenn der Wind stark weht, haben sie trotzdem immer
Angst dass das Haus zusammenstürzt. Ich habe ihr die Geschenke von ihren Paten gegeben und
den, mit Saschas Hilfe übersetzten Brief. Sie hat viel Freude an der Kette und dem Ring le collier et
la bague und weiß ihre neue Federmappe sehr zu schätzen. Ich habe ein Foto von ihr gemacht mit
den Geschenken und noch eins mit ihrem Ring und ihrer Kette. Foto :



Nadia mit ihrer Kette und ihrem Ring von ihren Paten.



Odilon

Er wohnt sehr weit weg von Ankazomenavony, ich konnte ihn nicht zuhause besuchen weil es
schon sehr spät war, aber ich habe ihn die Zebus hüten sehen auf meinem Weg. Also habe ich ihn
aufgesammelt und mitgenommen zur Großmutter von Lucienne, die zugestimmt hat, seinen Anteil
aufzubewahren und seiner Mutter später zu überreichen. Er hatte eine sehr zerissene Hose, aber
nach ihm trägt er diese Hose speziell um die Zebus zu hüten. Ich finde, er wächst nicht besonders.
Im Juni wird er seine Prüfung für’s Collège machen und er ist sehr selbstsicher, meint es zu
schaffen. Fotos :



Odilon und seine Pistole mit Plastikkugeln ;



Prisca
Prisca hält immer noch den Rang der Besten in ihrer Klasse und lächelt immer. Sie lebt zusammen
mit ihrer Großmutter, dem Großvater, ihrer Mutter und anderen Familienmitgliedern. Also kurz, fast
die gesamte Familie in vollem Umfang. Ihr Haus ist in gutem Zustand relativ zu den anderen
Häusern, aber es tröpfelt durch den Dachbelag durch wenn es stark regnet. Sie ist sehr glücklich
über ihre Puppe und verspricht immer gute Leistungen in der Schule zu erbringen. Nächstens Jahr
wird sie ihre Aufnahmeprüfung für’s Collège machen. Sie sagte mir dass sie gern liest. Foto :



Prisca und ihre neue Barbiepuppe.



Rolland

Rollands Haus hat kein Dach mehr und wie Florance schläft auch er unter dem Bett. Sein Vater hat
sich eine andere Frau genommen. Es ist die Mutter die sich um die 5 Kinder kümmert. « Meine
Prioritäten liegen darin, für die Kinder etwas zu essen zu finden » sagte sie mir. Trotzdessen haben
Rolland und seine Familie das Lächeln nicht verloren und helfen sich gegenseitig. Die Mutter
gewährleistet das Notwendigste anhand von kleinen Gelegenheitsarbeiten links und rechts. Rolland
ist ein anständiger und ehrlicher Junge und er hilft gerne. Nach seiner Mutter passt er, jeden
Sonntag, auf die Zebus anderer auf und gibt das Geld immer der Mutter. Er war mir als Führer
behilflich als ich da war. Er hat die Geschenke seiner Paten gut erhalten. Ich habe ihm die Fotos
gezeigt und beigebracht wie man mit einem Füller schreibt. Er trägt ebenfalls die Kette und ist sehr
glücklich über die Geschenke. Fotos :



Das Dach seines Hauses ;



Rolland und seine Geschenke :
Mein Guide Rolland ;



Die Hütte von Rolland
Auch dieses Dach ist nicht dicht...



Soavita

Soavita ist im 4. Schuljahr und lebt mir ihrer Mutter zusammen. Sie hat mir erzählt dass sie
manchmal zuhause bleiben muss da ihre Mutter oft krank ist und sie sich um sie kümmern muss.
Ihrer Mutter nach ist sie ein tapferes Mädchen. Trotz ihrer häufigen Abwesenheit vom Unterricht
schafft sie es immer noch mit den anderen gleichauf zu bleiben und lässt sich nicht entmutigen vom
gesundheitlichen Zustand ihrer Mutter. Sie wünscht sich eine Regenjacke für den Schulweg. Ich
habe ihr Haus nicht gesehen da ich ihre Mutter habe anrufen lassen damit sie mich bei Georgine
Larissa trifft. Soavita scheint sehr ernst zu sein. Fotos :



Die Mutter von Soavita ; Soavita.



Soavita voller Freude.





Tania Sandra

Sie hat sich an Weihnachten, als sie von einem Baum gefallen ist, den Unterarm gebrochen. Sie
wurde schon von einem traditionellen Arzt behandelt und hat keine Schmerzen mehr, trägt aber
immer noch eine Schiene. Da es die rechte Hand ist, hat sie angefangen mit ihrer linken Hand zu
schreiben ! Ich konnte ihr Haus nicht anschauen da wir sie bei Lucienne angerufen haben. Ihre
Mutter erzählte mir, dass das Dach nicht durchtröpfelt aber dass der Boden von Wasser
überschwemmt ist wenn es viel regnet. Die Böden der Häuser fast aller Kinder sind nicht
zementiert, außer die von Florance, Lucienne und Bienvenue (persönliche Beobachtung). Ihrer
Mutter nach macht Tania Sandra überhaupt nicht gerne die Hausarbeit und jetzt, mit ihrem kaputten
Arm, hat sie einen Grund gefunden, den Abwasch nicht zu machen. Sie ist eine gute Schülerin und
macht immer ihre Hausaufgaben ohne, dass ihre Mutter etwas sagen muss. Fotos :



die Mutter von Tania Sandra ;



Tania Sandra mit ihrem Geschenk.



Unsere Familie in Mahajanga, Leonie und Brigida, Christian
Leonie und Brigida
Beide sind guter Gesundheit. Als ich nach Neuigkeiten fragte, haben sie mir erzählt dass die
Reparatur ihres Hauses vom letzten Jahr den heftigen Winden des letzten Zyklons nicht standhalten
konnten. Viele Steine liegen auf dem Dach um zu verhindern, dass es wegfliegt. Einen Tag konnten
sie nicht zur Schule gehen da alle ihre Kleider durchnässt waren. Brigida ist zur Zeit im Collège und
Léonie wird die Aufnahmeprüfung nächstes Jahr machen. Fotos :



Léonie ;



Brigida ;



das Haus von Léonie, von vorne aus.



Christian

Ich war zwei Mal bei ihm und niemand war da. Vielleicht waren sie in Maevatanana, meinten die
Nachbarn. Meine Schwester wird nochmal in den nächsten Tagen vorbeischauen.

Moramanana
Ich war bei ihm, aber sein Haus war verschlossen. Laut seiner Nachbarn, ist er mit seinem Vater
zum Reisfeld gegangen. Ich habe ihn mit den anderen Kindern gesucht, jedoch nicht gefunden. Ich
habe ihm eine Mitteilung bei seinen Nachbarn hinterlassen, dass er WIRKLICH am 5. März mit
seinem Vater kommen soll, sonst wird die Hilfe für ihn seitens des Vereins eingestellt.

Georgette

Georgette war in Mahajanga mit ihrer Großmutter, laut den Nachbarn. Also konnte ich sie nicht
sehen. Ich habe ihr eine Nachricht bei den Nachbarn hinterlassen, dass sie am 5. März kommen soll
für eine medizinische Untersuchung.

6. Der Ausflug der Kinder nach Mahajanga inkl. Arztbesuch

Christina schrieb mir:
Das Datum wäre der Mittwoch, 23. März und wir organisieren das folgendermaßen:
Medizinische Untersuchung
Die General- und Zahnmedizinische Untersuchung wird an diesem Tag am selben Ort stattfinden.
Die Gruppe Kinder wird durch zwei geteilt. Während die eine Hälfte sich beim Generalmediziner
befindet, ist die andere zum Zahnarzt. So geht es viel schneller. Wir schätzen die Dauer auf gut fünf
Stunden. Ich schlage dass ich einen Imbiss aufbringe während der Wartezeit.
Mund- und Zahnpflege
Wie der Name schon sagt, wird sie auf der Pflege der Zähne bauen. Der Zahnarzt ist damit
einverstanden, dass jedes Kind eine komplette Behandlung erhält je nach Zustand des Gebiss,
(Beratung, Pflege, Behandlung, Belagentfernung, Extraktion). Sie wird Extraktionen vermeiden,
außer der Zahn ist wirklich kaputt. Weil die Behandlung nicht mit einem einzigen Mal durchgeführt
werden kann (es müssen wenigstens vier Treffen sein), habe ich also die Eltern um Zusammenarbeit
gebeten, um die Kinder zum Zahnarzt zu bringen und die Behandlung fortführen zu können und sie
sind einverstanden. Der Zahnarzt wird in zwei Etappen bezahlt : Die erste Hälfte am Tag wenn die
Kinder behandelt werden und die zweite Hälfte wenn die gesamte zahntechnische Arbeit für alle
Kinder erledigt ist.

Generalmedizinische Behandlung

Das Kind wird untersucht von Kopf bis Fuß. Es wird eine Untersuchung der Augen geben sowie
eine Kontrolle der Atemwege, des Kalziumanteils und andere. Kontrolle der Gewichts- und
Körpermaße werden auch gemacht um den Zustand der Ernährung und die Entwicklung des Kindes
festzustellen. Kinder, die noch andere Untersuchungen benötigen werden erneut vom Arzt
eingeladen.
PS :
Der Preis der Untersuchungen und Behandlungen sind zusammengelegt in einem einzigen Pack,
ganz gleich was das Kind hat. Der Preis wurde wie folgt verhandelt:
· Preis der Untersuchung : 50.000 Fmg
· Kariesbehandlung : 70.000 Fmg
· Behandlung der Zahnnerven : 125.000 Fmg
· Extraktion : 25.000 Fmg
· Belagentfernung : 100.000fmg
Ich konnte aushandeln dass jede Untersuchung gratis ist, wenn wir die Behandlung bei ihr machen.
Die Anzahl der Karies eines Kindes variiert im Durchschnitt zwischen 2 bis 10. Daher müssten wir
zwischen 140.000 à 700.000 Fmg pro Kind zahlen, nur für die Karies! Dann zwischen 0 bis 3
Behandlungen für die Zahnnerven. Das wären also pro Kind 0 bis 425.000 Fmg nochmal dafür. Sie
wird Extraktionen bei den Kindern vermeiden, aber wenn es der Fall sein sollte, wird sie es umsonst
machen. Wenn wir dieser Berechnung folgen, müssten wir zwischen 140.000 und 1.125.000 Fmg
pro Kind bezahlen nur für die zahntechnische Behandlung. Also hat sie den Durchschnitt
genommen der sich auf 632.500 Fmg beläuft. Nach einer großen Diskussion und vielem Handeln
war sie einverstanden mit 500.000 Fmg für die gesamte Mundbehandlung pro Kind. Für die
Allgemeinmedizinische Beratung des Kindes sind das nochmal 50.000 Fmg pro Kind.
Die nächsten Visiten sind im Pack mit drin.
Die verschriebenen Medikamente des Allgemeinmediziners oder des Zahnarztes müssen wir
bezahlen.

Verpflegung

Für das Frühstück hat meine Mutter vorgeschlagen, dass sie der Zulieferer wird. Wenn Ihr
einverstanden seid, wird sie den Kuchen und das Essen für die Kinder zubereiten. Sie will ein
Extraessen machen ohne Reis mit vielen unterschiedlichen Gerichten und wir werden einen großen
Kuchen machen mit ihr für den Nachtisch. Der Kuchen wird 11h serviert und das Essen 14h. Wir
kaufen dann auch Eis am Ufer wenn wir dürfen.
Kauf von Kleidern
Für den Kauf von Kleidung und Schuhe werden wir noch einen großen Laden aussuchen der sich
dann um uns kümmern wird. Ich werde am 3. März wieder in Mahajanga sein und verhandeln.
Das wird Anprobe, Foto und Bezahlung sein.
Promenade am Ufer
Eine kleine Runde am Ufer, Bummel und Fotos vor der Heimfahrt.

Der Bus

Der Bus holt mich, um 5 Uhr in der Frühe, ab und wir fahren dann nach Ankazomenavony. Die
Dauer der Strecke beträgt ungefähr 1h30, dann holen wir die Kinder 7 Uhr ab, Richtung Zahnarzt
und Allgemeinmediziner. Sobald die Kinder dort abgesetzt sind, holen wir Christian, Léonie und
Brigida bei ihnen zuhause ab. Sobald die medizinischen Untersuchungen vollendet sind, d.h.
ungefähr gegen 13 Uhr, fahren wir zu mir um zu essen. Daraufhin fahren wir fort mit dem Kauf der
Sachen und dem Spaziergang am Ufer. Die Rückfahrt wird ab 17h sein und die Kinder werden zu
ihren Eltern gegen 18h30 zurückgebracht.


                                                              


1.News zu Patenschaften Februar 2011

1.1. Kostenkalkulation

Die bisherige Kalkulation wurde entsprechend den aktuellen Preisen und Notwendigkeiten vor Ort,
überarbeitet.
Die den bedürftigen Kindern und ihren Familien zugesagten Unterstützungen umfassen folgende
Leistungen:
Monatliche Zuwendung bisher 25.000 FMG, künftig 50.000 FMG
Feiertagsbonus (für Reis) künftig 20.000 FMG
Einmal im Jahr Schulgebühren, Kleidung, Schulmappe, Hefte, Stifte und Sandalen, sowie
Arztkosten.
Da wir 4 x im Jahr das Dorf besuchen und die Unterstützungen auszahlen, werden folgende Mittel
zur Auszahlung kommen:
Für Januar, Februar, März insgesamt 150.000 FMG (30.000 Ariary)
Für April, Mai, Juni insgesamt 170.000 FMG (34.000 Ariary), da 1 Feiertag
Für Juli, August, September 170.000 FMG (34.000 Ariary), da 1 Feiertag, zuzüglich 430.000 FMG
(86.000 Ariary), für Kleidung, Schulausstattung und Schulgebühren. Also insgesamt: 600.000 FMG
(= 120.000 Ariary).
Einmal im Jahr werden wir die Kinder einem Arzt vorstellen. Dafür rechnen wir pro Kind 40 Euro
ein.
Daraus ergibt sich pro Kind ein Zuwendungsbetrag von: 132,00 Euro, der direkt ausgezahlt
wird.
Unsere Kosten für die Betreuung vor Ort:
4 Fahrten nach Mahajanga 1.200.000 FMG
4 Fahrten nach Ankazomenavony 1.200.000 FMG
4 Fahrten innerhalb Majunga 120.000 FMG
Zuzüglich Internetkosten und Telefonie
Somit kalkulieren wir dafür insgesamt: 180 Euro.
D.h. Anteilig pro Kind: 10 Euro für die Organisation.
Verwaltungskosten in Deutschland umfassen:
Transfergebühren
Kontoführungsgebühren
Büromaterial und Porto
Miete Server
Domain
Werbung
Alles in allem rechnen wir hier mit 450 Euro.
D.h. Anteilig pro Kind: 25 Euro für die Arbeit des Vereins in Deutschland.
So kommen wir auf insgesamt 167 Euro pro Kind.
(Der Anteil für Verwaltungskosten liegt damit bei ca. 15 %.)
Um eine Reserve aufzubauen, die eventuelle Extra-Aktionen (z.B. Schreibmaterial für Grüße an die
Paten, Matratzenaktion, Erste-Hilfe-Utensilien für Schule, Medikamente, Spielzeug usw.)
ermöglicht, erhöhen wir den Jahresbetrag auf einmalig 180 Euro.
Fälligkeit der Zahlung
Immer wieder stellen wir Unsicherheit fest, wann denn nun die Zahlung fällig ist.
Um eine kontinuierliche Arbeitsweise und Zahlungseingang zu gewähren, bitten wir den Betrag
von 180,00 Euro bis spätestens 31.01. des jeweiligen Jahres auf das Spendenkonto zu
überweisen.
Das heisst, der nächste Zahlungstermin ist der 31.01.2012.

1.2. Einhaltung der Verträge

Die Erziehungsberechtigten der Kinder haben mit dem Verein Antsika einen Vertrag abgeschlossen.
In diesem Vertrag sichern sie zu:
- als Nachweis für den Schulbesuch das Schulzeugnis vorzulegen
- einmal im Jahr Fotos machen zu lassen
- über Probleme und Entwicklung des Kindes zu berichten.
Wir mussten feststellen, dass diese Bedingungen nicht mehr eingehalten werden.
Aus diesem Grund werden wir folgend verfahren:
Geld wird nur ausgezahlt, wenn ein Foto möglich ist.
Geld wird nur ausgezahlt, wenn wir die Zeugnisse sehen,
Geld wird nur ausgezahlt, wenn das Kind an der Fahrt zum Arzt teilnimmt.
Um die Kommunikation zum Paten zu fördern und fordern, wird Geld nur ausgezahlt, wenn sich
das Kind an einer Briefaktion für die Paten beteiligt.
Leider haben wir nur dieses Druckmittel.

1.3. Sonderwünsche und Post

Einige Kinder haben Wünsche, die leicht zu erfüllen sind, z.B. eine Puppe oder ein Ball.
Andere Kinder brauchen dringend Hilfe, weil die Wohnsituation (Hütte kaputt) ihr Leben stark
beeinträchtigt.
Wir können von diesen knapp kalkulierten Beiträgen keine solche Wünsche erfüllen.
Schenken wir einem Kind etwas, müssen wir allen etwas schenken...
Reparieren wir einer Familie die Hütte, erwarten es die anderen auch...
Solche Wünsche und Probleme leiten wir inklusive Kostenangabe an die Paten weiter,
Der Pate entscheidet, ob er helfen will und spendet diesen Betrag auf das Vereinskonto unter
Angabe des Zahlungsgrundes, z.B. Hütte Leonie.
Wir leiten diesen Betrag zur jeweiligen Familie weiter, bzw. erfüllen mit diesem Geld den Wunsch
des Kindes.
Bitte habt Verständnis, dass wir eine direkte Kommunikation mit Patenkindern unter 18 Jahren nicht
erlauben. Sie ist zudem derzeit nicht möglich. Es gibt keine Postadressen der Kinder, sie sprechen
nur Madagassisch und verfügen auch nicht über Telefon, Internet oder sonstige
Kommunikationsmittel.
Noch etwas zur Info:
Kommt in Madagaskar ein Paket an, ist direkt beim Abholen der Zoll fällig, der mindestens 50.000
FMG kostet. Damit werden unsere Familien überfordert.
Sozialneid wird in einem solchen Fall ausserdem geweckt, den wir verhindern, indem wir die
notwendigen Sachen direkt vor Ort kaufen und auch für die Schule insgesamt und für das gesamte
Ort Aktionen durchführen (Siehe Schulmöbel, Erste-Hilfe-Station oder Brunnenbau).
Wir könnten uns aber über eine Gruppenreise nach Madagaskar unterhalten, um die Kinder
persönlich zu besuchen.
Falls jemand daran Interesse hat, möge er sich melden. Bisher ist es nur eine Idee, aber Ideen sind
bekanntlich der erste Schritt...

1.4. Die ärztliche Betreuung der Kinder

Der Schulausflug wird pro Kind 80 Euro kosten. Viele der Paten haben bereits bei der Überweisung
des Betrages für das Jahr 2011 diese 80 Euro Mehrkosten berücksichtigt. Die Paten, die bisher die
üblichen 120 Euro überwiesen haben, werden wir noch einmal anschreiben und sie bitten,
diese 80,00 Euro so schnell wie möglich zu überweisen.
Mit diesen 80 Euro pro Kind werden wir:
1 Bus anmieten, die Kinder in die Stadt Majunga fahren, einen Arztbesuch und eventuelle
Behandlung oder Medikamente, sowie ein Essen, einen Zahnarztbesuch mit Behandlung und das
Einkleiden des Kindes, sowie die Rückfahrt ins Dorf Ankazomenavony bezahlen.
Wie ihr seht, ist das Geld gut angelegt.

2. Der Brunnen

Für den Brunnen haben wir 3000 Euro erhalten. Große Freude bei uns und bald auch im Dorf
Ankazomenavony.
Beim Bau des Brunnens gehen wir nach den bisher gesammelten Erfahrungen vor.
Bis Juni ist der endgültige Standort im Dorf zu bestimmen, alle erforderliche Genehmigungen
einzuholen und der Vertrag mit dem Brunnenbauer abzuschliessen.
Der Bau des Brunnens erfolgt in den Monaten Juli/August.

3. Treffen im Stubaital im Januar 2011

Das Treffen fand statt. Allerdings waren nur 4 Paten anwesend und dennoch war der Abend sehr
informativ.
Christina berichtete über die Situation in Madagaskar, über ihre Arbeit und über die Situation der
Kinder, speziell dieser Patenkinder
.
4. Christinas Besuch in Deutschland

Christina ist wieder gut in Anatananarivo gelandet. 8 aufregende Wochen, in denen sie viel von
Deutschland gesehen hat, liegen hinter ihr. Wir hoffen, dass dieser Besuch nicht einmalig war.
Wünschen ihr viel Erfolg weiterhin bei ihrem Studium der Ökologie und natürlich auch viel Erfolg
bei ihrer Arbeit für Antsika.