Ostern-Parodie

Kaum hat das Jahr begonnen,
ist schnell die Zeit verronnen.
Noch im Gebrauch der Schlitten,
hat unterm Winter arg gelitten.

Schon wieder Ostern bald?
Draußen ist's noch viel zu kalt.
Krank ist leider der Osterhase,
heiß die Stirn, kalt seine Nase.

Wer aber soll jetzt nur bemalen
die vielen Hühnereierschalen
zu Ostereier, einfarbig bis bunt,
bis er wieder fit ist und gesund?

Osterhasenschüler Hoppelbernd,
war stolz darauf, was er gelernt,
und meldete sich als Aushilfe an,
um zu zeigen, was er schon kann.

Legte los, denn er malte so gern,
nicht traditionell, sondern modern!
Die Ostereier, so schien es dann,
hatten plötzlich Jeanshosen an...
gehalten von Hosenträgern gar,
aber herrlich bunte, ist doch klar.

Hasenkommission traf der Schlag,
ob es ein Menschenkind so mag?
Doch sie waren in zeitlicher Not,
sie zu verstecken höchstes Gebot.

Die Kinder bestaunten die Eier zwar...
aber jubelten! Hoppelbernd ein Star!
Erleichterte Seufzer im Osterhasenbau,
nächstes Mal wieder traditionell, genau.

Weihnachtsmärchen 

Dicke, weiße Flocken tanzen leise durch die Nacht,
bis zum Morgen ward ein Zauberwerk vollbracht.
Schützend bedeckt alles ein glitzerndes Schneekleid,
jubelnd begrüßen die Kinder die schöne Winterzeit.

Die Fenster erstrahlen, denn es weihnachtet sehr,
im Lichtermeer von Sternen - und noch vieles mehr.
Am Adventskranz zünden wir das erste Lichtlein an,
Besinnlichkeit und Vorfreude verbreitet es dann.

Es duftet herrlich nach Zimtsternen und Pfefferkuchen,
denn der liebe Nikolaus kam uns letzte Nacht besuchen.
Überall wird nun fleißig gebastelt, heimlich und versteckt,
damit niemand schon vorher seine Geschenke entdeckt.

Die Elfen kommen und sammeln sie ein geschwind,
fliegen damit zum Nordpol, das weißt doch jedes Kind.
Gefüllt wird damit ein großer Sack, er steht schon bereit,
denn bald nun ist Weihnachten, es ist nicht mehr weit.

Da sieh nur, im hellen Lichterglanz, es ist wie ein Traum,
steht in der Stube ein festlich geschmückter Tannenbaum.
Es erklingen jetzt fröhliche Weihnachtslieder an jedem Ort,
und der Nordwind trägt diese lieblichen Töne mit sich fort.

Als der Weihnachtsmann sie hört, ist er zum Abflug bereit,
denn endlich beginnt das Weihnachtsfest, es ist an der Zeit.
Mit lautem "Ho, ho" treibt er seine braven Renntiere an,
mit viel Glück siehst du am Himmel sein Schlittengespann.

Die Kinderaugen leuchten bei all'  der herrlichen Pracht,
der Weihnachtsmann hat jedem ein Geschenk gebracht.
Die Freude ist groß bei alt und jung, die Herzen sind weit,
hab` vielen Dank - oh du seelige Weihnachtszeit!

 
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