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Weihnachtsmärchen
Dicke, weiße Flocken tanzen leise durch die Nacht, bis zum Morgen ward ein Zauberwerk vollbracht. Schützend bedeckt alles ein glitzerndes Schneekleid, jubelnd begrüßen die Kinder die schöne Winterzeit.
Die Fenster erstrahlen, denn es weihnachtet sehr, im Lichtermeer von Sternen - und noch vieles mehr. Am Adventskranz zünden wir das erste Lichtlein an, Besinnlichkeit und Vorfreude verbreitet es dann.
Es duftet herrlich nach Zimtsternen und Pfefferkuchen, denn der liebe Nikolaus kam uns letzte Nacht besuchen. Überall wird nun fleißig gebastelt, heimlich und versteckt, damit niemand schon vorher seine Geschenke entdeckt.
Die Elfen kommen und sammeln sie ein geschwind, fliegen damit zum Nordpol, das weißt doch jedes Kind. Gefüllt wird damit ein großer Sack, er steht schon bereit, denn bald nun ist Weihnachten, es ist nicht mehr weit.
Da sieh nur, im hellen Lichterglanz, es ist wie ein Traum, steht in der Stube ein festlich geschmückter Tannenbaum. Es erklingen jetzt fröhliche Weihnachtslieder an jedem Ort, und der Nordwind trägt diese lieblichen Töne mit sich fort.
Als der Weihnachtsmann sie hört, ist er zum Abflug bereit, denn endlich beginnt das Weihnachtsfest, es ist an der Zeit. Mit lautem "Ho, ho" treibt er seine braven Renntiere an, mit viel Glück siehst du am Himmel sein Schlittengespann.
Die Kinderaugen leuchten bei all' der herrlichen Pracht, der Weihnachtsmann hat jedem ein Geschenk gebracht. Die Freude ist groß bei alt und jung, die Herzen sind weit, hab` vielen Dank - oh du seelige Weihnachtszeit!
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